Tierschutz
Gute Nachrichten aus der Welt der Tiere
Gute Nachrichten aus dem Tierschutz
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Vom Folterkeller ins neue "Für-immer-zu-Hause". Im September 2023 wurde der American Staffordshire Terrier Vito aus einem schweren Tierquälereifall in Ansfelden in OÖ gerettet. Insgesamt 44 Hunde aus verwahrlosten Kellerräumen und Zwingern wurden befreit und im Tierschutzhaus Vösendorf versorgt. Vito zeigte sich trotz seiner Vergangenheit freundlich und lernte Schritt für Schritt ein normales Hundeleben kennen. Nun darf der mittlerweile elfjährige Hunde-Opi endgültig in sein neues Zuhause ziehen. Eine Familie hat sich nach einer Kennenlern-Phase und Probewohnen für Vito entschieden.
Weniger Wildtiere in Zirkussen
Ungarn reduziert schrittweise den Einsatz von Wildtieren in Zirkussen. Es handelt sich zwar um kein vollständiges Verbot, aber bestimmte Tierarten dürfen nur noch eingeschränkt oder nicht mehr neu in Zirkussen eingesetzt werden. Bereits vorhandene Tiere dürfen teilweise weiterhin gehalten werden. Insgesamt geht das Land aber schrittweise in Richtung weniger Wildtiere im Zirkus und damit in Richtung mehr Tierschutz.
Auch der deutsche Zirkus Roncalli setzt in Zukunft vermehrt auf beeindruckende Hologramme statt echter Tiere.
Aus Portugal gibt es ebenso gute Nachrichten zum Thema Tiere in Zirkussen. Der bengalische Tiger Sona wurde nach 16 Jahren Haltung in einem Zirkus in Portugal von der Tierschutzorganisation AAP gerettet. Er hatte dort unter stark eingeschränkten Bedingungen in einem engen Wohnwagen gelebt, weit entfernt von seinem natürlichen Lebensraum. Nach seiner Rettung ist Sona nun in Sicherheit und beginnt sich langsam an seine neue Umgebung zu gewöhnen. Er soll er in ein Rettungszentrum in Spanien untergebracht werden, wo er künftig deutlich artgerechter leben kann.
Life AMoorE: Renaturierung von Mooren
Moore gelten als wichtige CO₂-Speicher, Wasserspeicher und Lebensräume für bestimmte teils gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Österreich setzt mit der Initiative "LIFE AMooRe" verstärkt auf den Schutz und die Renaturierung von Mooren. Das Projekt läuft bis 2033 und wird zu 60 % von der EU kofinanziert. Der Rest wird national getragen. Ziel ist es, geschädigte Moorflächen durch Wiedervernässung und Renaturierung wieder funktionsfähig zu machen und so Klima-, Wasser- und Biodiversitätsschutz nachhaltig zu stärken. Insgesamt sollen in ganz Österreich auf rund 1.400 Hektar Maßnahmen umgesetzt werden. Dadurch können seltene Pflanzenarten geschützt und gefährdeten Tierarten Lebensraum geboten werden.