Nostalgie
GZSZ-Beben: Oli P. kehrt als Ricky zurück!
Bereits im Juli sickerte die Nachricht durch und versetzte die Fangemeinde der beliebten RTL-Serie in helle Aufregung. Lange Zeit blieb ein großes Geheimnis daraus gemacht, ob Oliver Petszokat tatsächlich in seine vertraute Kultrolle schlüpfen oder einen völlig neuen Charakter verkörpern würde. Nun herrscht endgültige Gewissheit für alle Serienfreunde: Er spielt erneut Ricky Marquardt. Die Figur hat in der Zwischenzeit jedoch einen markanten Wandel vollzogen und kehrt mit einem neuen Beruf zurück.
Der Schauspieler verriet bereits erste spannende Details über das Auftreten seiner Serienfigur nach der langen Pause. So betonte Oliver Petszokat, dass sich Ricky natürlich weiterentwickelt habe. Optisch sei er älter geworden und er komme mit einem anderen Beruf zurück nach Berlin. Was er schon verraten könne: Er arbeite jetzt als Standesbeamter. Damit schlägt die Daily Soap ein neues Kapitel für die beliebte Figur auf, die das Geschehen im Kiez ordentlich aufmischen wird.
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Sendetermine und turbulente Hochzeitspläne
Mit der Rolle des Ricky Marquardt erlangte Oli P. Ende der 1990er-Jahre deutschlandweite Bekanntheit, ehe er die Metropole Berlin im Jahr 1999 in Richtung Stuttgart verließ. Die Ausstrahlung der großen Comeback-Episoden ist für den 30. September sowie den 1. Oktober jeweils um 19.40 Uhr auf RTL angesetzt. Nutzer des Streamingdienstes RTL+ können die Folgen bereits eine Woche vorab auf Abruf ansehen und das Wiedersehen vorab mitverfolgen.
Der Zeitpunkt für Rickys Rückkehr könnte kaum dramatischer gewählt sein, denn seine Ankunft fällt mitten in turbulente Serienwochen. Jessica und Philip wollen heiraten, während gleichzeitig zwischen Philip und seinem Bruder John massive dicke Luft herrscht. Für Oliver Petszokat stand eine Zusage für das Engagement sofort außer Frage. Er erklärte dazu offen, dass es für ein Comeback bei "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" keinen falschen Zeitpunkt gebe. Als die Frage an ihn herangetragen wurde, habe er sofort gesagt: "Hä, natürlich, na klar, also das wird eine Gaudi, das wird richtig toll."
Emotionale Zeitreise in den Babelsberger Studios
Der erste offizielle Drehtag am Set gestaltete sich für den Künstler wie ein Sprung in die eigene Jugend. Besonders scheinbar unscheinbare Details riefen intensive Erinnerungen wach. Vor allem eine vertraute Kleinigkeit löste sentimentale Gefühle aus: das alte Treppengeländer im Studio. Dabei wurde ihm schlagartig bewusst, dass er dort früher locker zweitausend Mal rauf und runter gelaufen ist.
Auch im Trakt hinter den Kulissen fand sich viel Vertrautes neben grundlegend modernisierten Bereichen. Die Räumlichkeiten hinter den Kulissen seien zwar immer noch da, doch habe sich die Nutzung gewandelt. Wo früher der Fanclub-Raum mit der Fanpost und einem Computer untergebracht war – was damals eine Sensation war, weil man dort einfach ins Internet konnte –, befindet sich heute die Kostümabteilung. Besonders bewegend geriet zudem das Wiedersehen mit einem Mitarbeiter am Empfang, der ihn genauso herzlich begrüßte wie damals. Obwohl 27 Jahre vergangen waren, fühlte es sich an, als ob man sich täglich grüßt.
Private Schicksalsschläge schärfen den Blick fürs Wesentliche
Hinter dem optimistischen Serien-Liebling liegen extrem fordernde private Jahre, die seine Lebenseinstellung nachhaltig geprägt haben. Bei seiner Ehefrau Pauline Petszokat wurde ein Hirntumor in Golfballgröße entdeckt, der im Jahr 2020 operativ entfernt werden musste. Es folgten kräftezehrende Jahre voller medizinischer Nachkontrollen, Bangen und Rückschlägen, ehe sich die frühere Eiskunstläuferin Schritt für Schritt zurückkämpfte und 2025 sogar wieder bei "Holiday On Ice" auf den Kufen stand.
Zur aktuellen gesundheitlichen Situation seiner Frau gab der Darsteller erst vor wenigen Monaten ein vorsichtig optimistisches Update, wonach bis jetzt alles sehr gut aussehe, auch wenn es weiterhin regelmäßige Untersuchungen gebe. Aus dieser schweren Zeit schöpft Petszokat heute vor allem Demut und Dankbarkeit. Durch seine Frau wisse er genau, wie es ist, wenn Gesundheit nicht da ist. Deshalb denke er sich immer, dass er einfach nur glücklich sein könne. Für all das, was für seine Familie und für ihn da ist, sei er zutiefst dankbar.