Ausgewechselt

Haaland-Schock: Jetzt erklärt sein Trainer die Auswechslung

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Norwegens Torjäger wollte gegen Portugal vom Platz. Jetzt erklärt sein Teamchef warum.
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Erling Haaland winkte zur Bank, kurz darauf war sein Abend vorbei. Die Bilder beim 1:2 gegen Portugal am Sonntag in Porto lösten Verletzungssorgen um den Manchester-City-Star aus. Doch was nach einem ungeplanten Aus aussah, hatte eine Vorgeschichte: Norwegens Teamchef Ståle Solbakken und sein Torjäger hatten bereits am Tag davor über genau diesen Moment gesprochen.

Eine Stunde war angepeilt

Vier Länderspiele in elf Tagen, die ersten drei jeweils über die volle Distanz: Auch Haalands Kräfte sind nicht unbegrenzt. Solbakken hatte deshalb mit mehreren Vielspielern über ihre Belastung gesprochen.

Mit seinem Torjäger vereinbarte er, dass dieser sich melden sollte, sobald er der Mannschaft nicht mehr ausreichend helfen könne. Angepeilt war ungefähr eine Stunde.

"Wir hatten nach unserem Gespräch gestern auf 60 Minuten gehofft", erklärte Solbakken. Haaland hielt etwas länger durch. In Minute 67 übernahm Jørgen Strand Larsen – der Ersatzmann wusste bereits Bescheid und hatte sich auf seinen Einsatz vorbereitet.

Der Wechsel kam für die norwegische Bank also nicht überraschend. Eine medizinische Entwarnung ist Solbakkens Erklärung allerdings nicht.

Schnell weg – mit Erlaubnis

Auch nach dem Schlusspfiff hielt es Haaland nicht lange im Stadion. Gemeinsam mit Martin Ødegaard und Sander Berge stieg er laut der norwegischen Zeitung VG in ein wartendes Auto.

Solbakken sah darin keinen Grund zur Aufregung. Mehrere Spieler hatten von ihren Vereinen einige freie Tage bekommen und wollten möglichst rasch abreisen.

Der Teamchef verwies auf die Belastung seit dem Sommer: wenig Urlaub nach der WM, direkt hinein in die Klubsaison und anschließend vier Länderspiele in kurzer Folge. Haaland hatte seine Pause bereits vor dem Anpfiff mit ihm besprochen.