Nach Koma

Haftbefehl startet nach Spital Reha in der Schweiz

© Redferns
Nach seinem lebensgefährlichen Drogen-Rückfall und einem Aufenthalt im künstlichen Koma macht der Rapper Haftbefehl den nächsten Schritt. Er hat eine Reha in der Schweiz begonnen.
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Der 40-jährige Rapper Haftbefehl, der mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan heißt, wurde vor wenigen Tagen aus dem Krankenhaus entlassen. Seit dieser Woche setzt er seine Behandlung in einer Reha-Einrichtung nahe Zürich fort, um dauerhaft von den Drogen loszukommen. Die Klinik liegt abgeschieden in der Natur, ihr genauer Standort bleibt geheim. Laut seiner Familie geht es dem Rapper mittlerweile deutlich besser.

Schwerer Rückfall vor Therapiebeginn

Haftbefehl war bereits einige Wochen vor seinem Zusammenbruch in die Schweiz gereist. Seine Familie und Freunde hatten den Aufenthalt organisiert, um ihn aus seinem alten Umfeld herauszuholen und eine passendes Reha-Angebot zu finden. Bevor die Behandlung starten konnte, erlitt er Anfang Oktober einen schweren Kokain-Rückfall. Sein Zustand war so kritisch, dass er im Krankenhaus ins künstliche Koma gelegt und beatmet werden musste.

Haftbefehl © ullstein bild via Getty Images

Rückhalt durch Ehefrau und Bruder

Nachdem er aus dem Koma geholt werden konnte und sich sein Zustand stabilisierte, verließ Haftbefehl die Klinik vergangene Woche. Während der schweren Zeit im Krankenhaus wichen seine Ehefrau Nina Anhan (35) sowie sein Bruder Cem Anhan alias Capo (35) und enge Freunde nicht von seiner Seite.

Konzerte bis auf Weiteres abgesagt

Wegen des Vorfalls sagte die Familie die geplanten Auftritte in Düsseldorf und Berlin ab. Der Rapper kämpft seit Jahren offen gegen seine Kokainabhängigkeit. Wann der Musiker wieder auf der Bühne stehen wird, ist derzeit unklar.