Ende der Regierung
Haimbuchner im Sommergespräch auf der Wurzeralm
"Jetzt haben wir uns ein Bierli verdient!", sagt FPÖ OÖ-Landesparteiobmann LH-Stv. Manfred Haimbuchner auf der Wurzeralm bevor er Christoph Pöchinger zuprostet, der auf dem Weg zur Hütte ein ausführliches Sommergespräch mit ihm geführt hat.
Klimaziele gefährden Wohlstand
Neben der Landespolitik standen auch Themen außerhalb der eigenen Ressorts Familie, Naturschutz, Staatsbürgerschaft und Wohnbau im Mittelpunkt des Gesprächs. Vor allem die Zukunft Österreichs und damit des Industriestandortes Oberösterreich wurde thematisiert. Die Klimaziele für 2040, die mittlerweile von der Bundesregierung beschlossen wurden, seien eine Gefahr für den Wohlstand und die Unternehmen dieses Landes.
"Diese Politik ist überhaupt eine Gefahr für unser Land. Wir wissen doch alle, dass das bis 2040 nicht funktioniert. Aber das ist die Art der Politik von heute. Ich bin seit dem Jahr 2006 politisch in höheren Ämtern aktiv, seit 2009 Regierungsmitglied. Also mein Gewissen ist, zu hinterfragen, gehen Maßnahmen, die man beschließt, auf Dauer gut? Und jeder weiß, dass das Klimaziel, bis 2040 klimaneutral zu werden, völlig abstrus ist", so Haimbuchner.
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"Migration kostet uns irrsinnig viel"
"Migration kostet uns irrsinnig viel. Sie kostet uns Identität, sie kostet uns unsere Kontrolle. Sie kostet uns Sicherheit in dem Sinn, dass sich Frauen einfach alleine immer weniger im öffentlichen Raum zu gewissen Zeiten bewegen wollen“, so Haimbuchner hinsichtlich der Migrationsproblematik", so Haimbuchner.
Weniger Migranten bedeute auch eine geringere Abgaben- und Steuerlast. Der gesamte Sozialstaat, oder auch der Sicherheitsapparat, die Gefängnisse, würden von den Steuerzahlern finanziert werden, so Haimbuchner. Menschen, die die Leistungen in Anspruch nehmen würden, hätten hingegen zu einem großen Teil noch nichts beigesteuert. "Wir wissen, dass leider Gottes ein großer Teil gar nicht entsprechend erwerbstätig ist von den Leuten, die zu uns gekommen sind."
Ende der Bundesregierung einläuten
Auch auf die Frage, welche Konsequenzen ein möglicher Wahlsieg der FPÖ haben müsse, bezog Haimbuchner klar Stellung. Für ihn sei es eine demokratiepolitische Selbstverständlichkeit, dass die stärkste Partei in Oberösterreich auch den Landeshauptmann stellen sollte.
"Ich werde dafür arbeiten, dass mit der Freiheitlichen Partei in Oberösterreich auch das Ende der Bundesregierung eingeläutet wird", so Haimbuchner.