Grusel-Hauptstadt

Halloween-Fieber: So viel geben Wiener für Süßes, Saures und Kostüme aus

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Der 31. Oktober hat sich auch in Wien zu einem Millionenfest entwickelt, das Gruselspaß und Nachbarschaft feierlich unter einen Hut bringt.
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Wien wird am 31. Oktober zur Grusel-Hauptstadt: Rund um Halloween möchten die Wiener insgesamt 20 Millionen Euro ausgeben, wie eine aktuelle Erhebung der KMU Forschung Austria im Auftrag der Wirtschaftskammer Wien zeigt. Besonders junge Menschen verfallen dem Horror-Fieber, ebenso ziehen die bis 40-Jährigen kräftig mit - knapp zwei Drittel planen, die Nacht der Toten feierlich zu begehen. Dabei versorgt man auch die Nachbarschaft mit Süßem und Saurem - sieben von zehn Befragten gaben an, verkleideten Kindern Naschereien und kleine Geschenke an der Türschwelle überreichen zu wollen. In Haushalten mit Kindern planen 60 Prozent sogar, selbst auf "Süßes oder Saures"-Tour zu gehen.

"Mit rund 20 Millionen Euro ist Halloween zwar deutlich kleiner als Mutter- oder Vatertag. Bemerkenswert ist aber, wie selbstverständlich das Fest für die junge Generation geworden ist: Zwei Drittel der unter 30-Jährigen feiern. Damit ist Halloween auch für den Handel zu einem wichtigen Konsumanlass geworden", erklärt Margarete Gumprecht, Obfrau der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Wien.

Ein Blick in die Statistik zeigt: Wer für Halloween einkauft, gibt im Schnitt 50 Euro aus. Besonders gefragt sind Süßigkeiten: 89 Prozent der Halloween-Käufer greifen zu Naschereien. 46 Prozent kaufen Kostüme, 37 Prozent gruselige Deko und 34 Prozent Zierkürbisse. Hexen, Vampire und Skelette bleiben beliebt wie eh und je, während Spinnennetze, Geister und leuchtende Gruselfiguren zahlreiche Wohnungen in kleine Schreckenskammern verwandeln. Allen Grund zum Jubeln hat am Ende auch der Handel: 85 Prozent der Befragten kaufen ihre Halloween-Artikel im Geschäft, 38 Prozent zumindest teilweise online.