Zwei Spiele, zwei Siege – Österreichs Handballer marschieren Richtung EM 2028. Nach dem Auftakterfolg gegen die Türkei ließ die Mannschaft von Teamchef Iker Romero auch Georgien keine Chance. Beim 35:23 (17:9) in Tiflis war der zweite Quali-Sieg nie in Gefahr.
Auch interessant
Blitzstart: Österreich zieht auf 9:2 davon
Die ÖHB-Auswahl machte von Beginn an ernst. Mit aggressiver Abwehrarbeit und einem starken Leon Bergmann im Tor zog Österreich auf 9:2 davon. Der Keeper wehrte mehr als ein Drittel der gegnerischen Würfe ab.
Auch vorne lief es für Mykola Bilyk und Co. Nach einer 17:9-Pausenführung baute Österreich den Vorsprung weiter aus. Romero konnte in der Schlussphase kräftig durchwechseln.
Beste Werfer waren Sebastian Frimmel und Jakob Nigg mit jeweils fünf Treffern. Florian Budde und Tobias Wagner steuerten je vier Tore bei.
"Es war ein sehr konzentrierter Auftritt von uns. Wir haben uns im Vergleich zum Spiel gegen die Türkei nochmals gesteigert", sagte Frimmel.
Romero jubelt – jetzt wartet Norwegen
Auch Teamchef Romero war begeistert: "Ich bin sehr zufrieden und glücklich mit der Leistung. Wir haben das Spiel von Anfang an kontrolliert. Es macht richtig Spaß, mit den Jungs zu arbeiten."
Mit vier Punkten liegt Österreich auf Platz zwei der Qualifikationsgruppe 2. Nur Norwegen steht noch davor. Die Skandinavier feierten gegen die Türkei einen 45:31-Auswärtssieg.
Im März kommt es zum direkten Duell mit dem Tabellenführer – gleich zweimal. Die beiden besten Mannschaften der Gruppe qualifizieren sich fix für die EM 2028 in Spanien, Portugal und der Schweiz. Auch die vier besten Gruppendritten der acht Vierergruppen erhalten ein Ticket.