Das österreichische Klimaticket hat bereits einige Preissprünge hinter sich. Bei der Einführung im Sommer 2021 war es noch unter dem Motto "drei Euro pro Tag" für 1.095 Euro zu haben. Zum offiziellen Verkaufsstart gab es im ersten Monat sogar einen "Early-Bird"-Rabatt, bei dem das Classic-Ticket für ca. 949,00 Euro verkauft wurde.
Dann ging es schrittweise nach oben, wegen Kriegen und der Wirtschaftsflaute: im August 2025 stieg es auf 1.300 Euro, dann in der jüngsten Erhöhung im Jänner 2026 auf 1.400 Euro. Wie Verkehrsminister Peter Hanke (SPÖ) aber verkündete, dürfte es nicht dabei bleiben.
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Hanke: "sehr gutes Angebot"
Wer in Zukunft wieder mit allen Öffis durch das Land streifen will ohne sich Gedanken über die Tickets machen zu müssen, dürfte bald tiefer in die Taschen greifen müssen. Im Interview mit dem "Kurier" verteidigte Hanke den Preis von 1.400 zunächst als "im europäischen Vergleich sehr gut". Auf die Nachfrage des "Kurier"-Journalisten ob der Preis auch bleiben wird, sagte Hanke dann aber: "Es wird entsprechende Anpassungen geben müssen wie überall".
Die Grünen reagierten bereits empört und forderten eine "Öffi-Preisbremse".