Umzug nach England
Harry und Meghan: Insider enthüllt tragischen Grund für Rückkehr
Ein namentlich nicht genannter Palast-Insider erhebt gegenüber dem Schweizer "Blick" einen dramatischen Verdacht: Die Rückkehr habe mit dem Gesundheitszustand von König Charles III. zu tun.
Harry und Meghan wollen noch im August mit ihren Kindern Archie und Lilibet nach Großbritannien ziehen. Die Familie soll dort zunächst länger bleiben und in einem privaten Haus außerhalb Londons wohnen. Die Kinder sollen ab September eine britische Schule besuchen. Eine Rückkehr in den Kreis der arbeitenden Royals ist dagegen nicht vorgesehen. Das bestätigen auch andere Berichte: Die Sussexes bleiben Privatpersonen und behalten ihre Häuser in Kalifornien und Portugal.
Für Aufsehen sorgt vor allem der Zeitpunkt. Denn das Verhältnis zwischen Harry und seinem älteren Bruder William gilt weiterhin als äußerst angespannt. Nach dem Megxit, Interviews und Harrys Enthüllungsbuch "Spare" ist das Vertrauen zwischen den Brüdern weitgehend zerstört. Auch eine dauerhafte Versöhnung ist derzeit nicht in Sicht.
Palast-Insider: "Sie hat einen tragischen Grund"
Das Schweizer Boulevardblatt "Blick" berichtet nun unter Berufung auf einen nicht namentlich genannten Palast-Insider über einen möglichen anderen Grund für die Rückkehr. "Sie hat einen tragischen Grund. König Charles III. hat gesundheitlich viel grössere Probleme, als man bis anhin dachte. Er braucht immer mehr und stärkere Medikamente. Die Krankheit schreitet voran", wird die Quelle zitiert.
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Die Aussage ist allerdings nicht unabhängig bestätigt. Offiziell gibt es keine Mitteilung des Palastes, wonach sich der Gesundheitszustand des Königs zuletzt dramatisch verschlechtert habe. Charles hatte 2024 seine Krebserkrankung öffentlich gemacht und seine Behandlung anschließend wieder aufgenommen. Ende 2025 wurde mitgeteilt, dass seine Therapie aufgrund einer positiven Entwicklung reduziert werden könne. Die aktuellen Spekulationen über eine Verschlechterung stammen somit vor allem aus Insiderberichten.
Harry selbst hatte bereits im Mai 2025 in einem BBC-Interview einen bemerkenswerten Satz über seinen Vater gesagt: "Ich weiss nicht, wie viel Zeit mein Vater noch hat." Damals sprach er zugleich von seinem Wunsch nach einer Versöhnung mit seiner Familie.
Charles freut sich – William bleibt auf Distanz
Für König Charles könnte die Rückkehr seines jüngeren Sohnes dennoch eine Chance sein, den Kontakt zu seinen Enkeln zu intensivieren. Im Juli traf die Familie bei einem privaten Besuch in Highgrove erstmals seit längerer Zeit wieder zusammen. Berichten zufolge begrüßt Charles die Aussicht, Harry, Meghan und die Kinder häufiger sehen zu können.
Ganz anders dürfte die Situation bei William aussehen. Der Thronfolger und Harry gelten weiterhin als tief zerstritten. Der ehemalige BBC-Royal-Korrespondent Peter Hunt bezeichnete die Rückkehr gegenüber der Nachrichtenagentur PA als potenziell explosiv. Sie könne langfristig sogar die Gefahr von "zwei rivalisierenden Höfen" schaffen – einem um William und einem um Harry. Kurzfristig könnte Harrys Nähe zum Vater zudem den Druck auf William erhöhen, sich mit seinem Bruder auszusöhnen.
Genau das dürfte für William und Catherine eine der größten Herausforderungen sein: Harry und Meghan kehren nicht als arbeitende Royals zurück, werden aber zwangsläufig wieder stärker Teil des öffentlichen Lebens in Großbritannien. Damit könnten alte Konflikte bei offiziellen Anlässen, Familienfeiern und Medienauftritten erneut sichtbar werden.
Meghan vor Schauspiel-Comeback?
Parallel zu ihrer Rückkehr gibt es Spekulationen über Meghans berufliche Pläne. Sie soll laut Medienberichten für eine Rolle in der Netflix-Serie "The Gentlemen" von Guy Ritchie im Gespräch sein. Eine Verpflichtung ist allerdings noch nicht offiziell bestätigt.
Auch Harry könnte in Großbritannien wieder stärker seine wohltätigen Aktivitäten verfolgen. Besonders die Invictus Games bleiben für ihn ein wichtiges Projekt. Gleichzeitig könnte der Umzug die öffentliche Wahrnehmung des Paares verändern: Statt aus Kalifornien über die britische Königsfamilie zu sprechen, wären Harry und Meghan künftig wieder unmittelbar vor Ort – und damit viel näher am Zentrum der Monarchie.
Sicherheitsfrage bleibt ungelöst
Ein besonders heikler Punkt ist die Sicherheit. Harry hatte in der Vergangenheit erklärt, dass er sich ohne entsprechenden Polizeischutz nicht wohl dabei fühle, seine Familie nach Großbritannien zu bringen. Nach seinem Rückzug als arbeitender Royal verlor er den automatischen Anspruch auf staatlich finanzierten Schutz und kämpfte juristisch dagegen.
Nun müssen die britischen Behörden die Situation erneut bewerten. Berichten zufolge wird geprüft, welche Sicherheitsmaßnahmen für die Sussexes bei ihrem längeren Aufenthalt erforderlich sind.
Die Rückkehr ist deshalb weit mehr als ein einfacher Umzug. Für Harry bedeutet sie die Rückkehr in seine Heimat, für Charles möglicherweise die Chance auf mehr Zeit mit seinem Sohn und seinen Enkeln. Für William hingegen könnte sie ein neues Kapitel im seit Jahren ungelösten Bruderstreit eröffnen.