Verkehrs-Frust

Hietzing versinkt im Baustellen-Chaos

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Mehrere Baustellen gleichzeitig stellen Pendler, Bewohner und Betriebe im 13. Wiener Gemeindebezirk derzeit auf eine harte Geduldsprobe.
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Sperren, Umleitungen und Baustellen prägen in diesem Sommer das Stadtbild in Hietzing. Besonders die Arbeiten in der Maxingstraße und auf der Hietzinger Hauptstraße sorgen für Verzögerungen und Ärger unter Autofahrern, Anrainern und Betrieben. Besonders prekär: Mit den geplanten Vorarbeiten in der Lainzer Straße steht die nächste Belastung schon vor der Tür.

Für viele hat sich der Alltag im 13. Bezirk verschlechtert. Wegen der Sperre der Maxingstraße müssen Buslinien sowie Autoverkehr ausweichen, Pendler verlieren wertvolle Zeit. Gleichzeitig klagen Anrainer über Lärm und Staub. Vor allem ältere Menschen leiden darunter, dass gewohnte Wege plötzlich länger und mühsamer werden. Die Baustelle soll noch bis Dezember bestehen bleiben, ehe die neue Fernwärmeleitung, erneuerte Wasserleitungen und die sanierte Fahrbahn fertiggestellt sind.

Auch die hiesige Wirtschaft hat das schwerwiegende Folgen. Geschäftsleute auf der Hietzinger Hauptstraße berichten von sinkenden Kundenzahlen, weil Parkplätze fehlen und die Anfahrt komplizierter geworden ist. Mit Blick auf die geplanten Großbaustellen in der Lainzer Straße wächst die Sorge zusätzlich. Dort sollen ab 2027 Gleise, Leitungen und der Straßenraum umfassend erneuert werden. Die Bezirksvorstehung betont zwar, die Arbeiten aufeinander abstimmen zu wollen, viele Anrainer und Unternehmer bleiben dennoch skeptisch. Fest steht: Die Modernisierung gilt als notwendig, doch im Bezirk wird immer lauter die Frage gestellt, ob denn so viele Baustellen gleichzeitig sein müssen.