Champions League

Historischer LASK-Wahnsinn: Rekord eingestellt, Topklubs abgehängt

© IMAGO/Sports Press Photo
Der LASK hat die Königsklasse aufgemischt – und das gleich doppelt! Mit dem furiosen 4:0 gegen Slovan Bratislava feiern die Linzer nicht nur den zweiten Champions-League-Sieg in Folge, sondern stellen auch einen historischen österreichischen Rekord ein.
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Gleichzeitig sorgen die Athletiker auch in der Tabelle für Furore und lassen sogar internationale Schwergewichte hinter sich. Sechs Punkte bedeuten aktuell Rang 15 – direkt vor Inter Mailand. Und während die Linzer auf dem Rasen für Furore sorgen, klingelt auch die Kasse: Mit der Startprämie von 18,62 Millionen Euro und zwei Siegesprämien von jeweils 2,1 Millionen Euro stehen die Einnahmen bereits bei stolzen 22,82 Millionen Euro.

Vier Tore als rot-weiß-rote Rarität

Wie außergewöhnlich der Kantersieg ist, zeigt ein Blick in die Königsklassen-Geschichte. Seit der Einführung des Bewerbs in der Saison 1992/93 haben österreichische Klubs insgesamt 100 Spiele absolviert. Einen Sieg mit vier Toren Unterschied hat dabei zuvor nur Red Bull Salzburg gefeiert. 2019 fertigen die Bullen den belgischen Vertreter KRC Genk mit 6:2 ab. Nun zieht der LASK mit seinem 4:0 gegen Slovan nach und reiht sich in diesen exklusiven Kreis ein.

Doch auch vier Treffer in einem Champions-League-Spiel sind für österreichische Mannschaften eine echte Seltenheit. Neben Salzburg, das Genk im selben Jahr auswärts mit 4:1 bezwingt, gelingt dieses Kunststück zuvor nur der Wiener Austria. Die Veilchen schlagen Zenit St. Petersburg 2013 ebenfalls mit 4:1.

Jetzt steht also auch der LASK, in ihrer Debüt-Saison, in dieser besonderen Liste. Die Linzer schreiben österreichische Fußballgeschichte, lassen in der Tabelle internationale Schwergewichte hinter sich und knacken finanziell bereits die 22-Millionen-Euro-Marke. Der Höhenflug geht weiter – und die Play-off-Chance lebt mehr denn je. Der nächste Gegner: Die Sensationswikinger Bodo/Glimt am 24. November.