Bis zu 40 Grad
Hitze-Alarm: Höchste Warnstufe ausgerufen
Wegen der drohenden Hitze hat die Geosphere Austria für Dienstag und Mittwoch in Wien, dem Nordburgenland und im Nordosten Niederösterreichs die höchste Wetterwarnstufe Rot ausgegeben. Die Temperaturen bleiben auch am Donnerstag vor allem im Osten hoch, erst am Freitag sollte sich die Hitzewelle etwas abschwächen, mit immer noch hohen Temperaturen bis maximal 33 Grad. Auch der Allzeit-Temperaturrekord von 40,5 Grad in Bad Deutsch-Altenburg aus dem Jahr 2013 könnte fallen.
Die aktuelle Hitzewelle in Österreich steuert damit auf ihren Höhepunkt zu, prognostizierte die Geosphere am Montagvormittag. Die rote Warnung gilt am Dienstag und Mittwoch für Wien, das Weinviertel, das Nordburgenland inklusive Seewinkel, das Wiener Becken und die Landeshauptstadt St. Pölten.
Ausschlaggebend für die höchste Hitzewarnung sei unter anderem der Umstand, dass es in den Nächten kaum abkühlt. Voraussichtliche Tiefsttemperaturen von 24 bis 27 Grad verdeutlichen dies. Auch außerhalb der Städte sind nächtliche Minimalwerte um 23 Grad und darüber möglich.
Empfehlungen für rote Zonen
Die Wetterexperten empfehlen in den Regionen mit Hitzewarnung Rot folgende Verhaltensweisen:
- Direktes Sonnenlicht meiden und Kinder vor der Sonne schützen.
- Meiden von verbauten und versiegelten Plätzen, wo es keinen Schatten gibt.
- Nicht in der heißesten Tageszeit von circa 12.00 bis 16.00 Uhr nach draußen gehen.
- Vorhänge und Jalousien schließen sowie die Fenster vorwiegend in der Nacht bzw. in den kühlen Morgenstunden öffnen.
- Große Anstrengungen sollten vermieden und körperliche Aktivitäten im Freien auf den frühen Morgen oder den Abend verlagert werden.
- Luftige, helle Kleidung und eine Kopfbedeckung sind ebenso zu empfehlen wie kühl duschen oder kalte Arm- und Fußbäder nehmen.
- Es sollte ausreichend und regelmäßig getrunken werden - mindestens zwei bis drei Liter, am besten Wasser, ungesüßter Tee oder mit Wasser verdünnte Fruchtsäfte, keinesfalls Alkohol.
- Auch bei älteren Mitmenschen und Kindern sollte auf regelmäßige Flüssigkeitszufuhr geachtet werden.