Bimmel-Terror

Horror-Glocke raubt Inzersdorfern den Schlaf

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250 Mal am Tag, mitten in der Nacht noch öfter: Eine Glocke bei einer Badner-Bahn-Station in Inzersdorf treibt Anrainer in den Wahnsinn!
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Mit 82 Dezibel dröhnt sie lauter als der Straßenverkehr, lauter als die Bahn selbst – und das rund um die Uhr, sogar am Wochenende in den Nächten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag im Dauereinsatz.

Bürokratie-Posse mit Lärm-Garantie

Schuld ist ausgerechnet eine Sicherheitsvorschrift: Ab Meidling gilt die Badner Bahn plötzlich rechtlich als Eisenbahn, weil sie streckenweise einen eigenen Gleiskörper nutzt, so auch auf Höhe Inzersdorf. Die Folge: Die MA 64 verordnet eine Glocke, die eher wie ein Weckruf für den ganzen Stadtteil wirkt. Demnächst sollen sogar noch Schranken dazukommen.

Fiala: „Wiener Bürokratie ist Dauerärgernis ohne Sinn"

ÖVP-Wirtschafts-Bezirksrat Markus Fiala wird deutlich: „Diese 82-Dezibel-Glocke ist für die Anrainer längst zum Dauerärgernis geworden – bis zu 250 Mal am Tag zu läuten und in der Nacht die Nachtruhe zu stören, hat mit vernünftiger Verkehrssicherheit nichts mehr zu tun. Wir wollen deshalb rasch eine praktikable Lösung für die Betroffenen und müssen gleichzeitig diese überschießende Wiener Bürokratie hinterfragen, damit nicht noch mehr Anrainer unter solchen Vorschriften leiden."

Team der ÖVP Inzersdorf. © zVg

Wenn Bürokratie laut wird

Fazit: Eine gut gemeinte Sicherheitsmaßnahme wird zum bürokratischen Alptraum, der ganz Inzersdorf um den Schlaf bringt!