Tour abgesagt

Im Koma: Rapper Haftbefehl nahm 30 Gramm Koks

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Der deutsche Rapper befindet sich auf einer Intensivstation in der Schweiz. Anfang Oktober soll sein Zustand nach massivem Kokainkonsum lebensbedrohlich gewesen sein.
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Am 15. Oktober hätte Haftbefehl, der mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan heißt, in Düsseldorf auftreten sollen. Doch daraus wird nichts: Sämtliche geplanten Konzerte wurden abgesagt, sein musikalisches Comeback liegt vorerst auf Eis.

Sein Bruder Cem Anhan, bekannt als Rapper Capo, wandte sich am Sonntagabend in den sozialen Medien an die Fans. "Mein Bruder kann gerade selbst nicht zu Euch sprechen, denn er befindet sich aktuell unter ärztlicher Aufsicht und muss sich gerade voll und ganz auf seine Gesundheit konzentrieren", schrieb er.

Bericht über dramatischen Gesundheitszustand

Wie die "Bild" unter Berufung auf das Umfeld des Musikers berichtet, soll Haftbefehl Anfang Oktober nach massivem Kokainkonsum über Unwohlsein geklagt haben. Demnach soll er bis zu 30 Gramm der Droge konsumiert haben. Sein Zustand sei so kritisch gewesen, dass akute Lebensgefahr bestanden habe.

Laut dem Bericht soll der Rapper in ein künstliches Koma versetzt und künstlich beatmet worden sein. Er befinde sich weiterhin auf einer Intensivstation in der Schweiz. Eine unabhängige Bestätigung dieser konkreten Angaben liegt in den vorliegenden Informationen nicht vor.

Seinen letzten öffentlichen Auftritt hatte Haftbefehl demnach am 20. September in Frankfurt.

Rapper sprach offen über seine Sucht

Dass der Musiker seit Jahren mit seiner Kokainabhängigkeit kämpft, hatte er selbst öffentlich thematisiert. Anfang 2026 sprach er in seinem RTL+-Podcast "Nina & Aykut", den er gemeinsam mit seiner Ehefrau Nina Anhan betreibt, über das Ausmaß seines Konsums.

Dabei erklärte er, drei Jahre lang täglich 20 Gramm Kokain genommen zu haben. Die Sucht habe ihn rund 15.000 Euro im Monat gekostet.

Hoher Konsum birgt massive Risiken

Ein derart hoher Kokainkonsum kann lebensgefährliche Folgen haben. Die Droge kann unter anderem Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkte, Schlaganfälle und schwere neurologische Komplikationen auslösen. Auch bei Menschen, die über längere Zeit konsumieren und eine gewisse Toleranz entwickeln, bleibt das Risiko schwerer gesundheitlicher Schäden hoch.

Wie es aktuell um Haftbefehls Gesundheitszustand steht, ist öffentlich nicht im Detail bekannt. Die Absage seiner Konzerte und die Mitteilung seines Bruders zeigen jedoch, dass der Rapper derzeit seine Gesundheit in den Mittelpunkt stellen muss.