Der Kaffeehändler "Coffee Friend" hat jetzt die Getränkekarten von stolzen 1.232 Cafés in zehn deutschen Metropolen unter die Lupe genommen. Das Ergebnis ist eine echte Kaffee-Offenbarung.
Bremen schlägt sie alle
Das überraschende Ergebnis: Bremen steht ganz oben auf der Liste. Dort kostete ein Espresso im Durchschnitt 2,78 Euro. Am günstigsten war die kleine Tasse ausgerechnet in Köln mit durchschnittlich 2,44 Euro.
Im Schnitt kostet der Espresso über alle zehn Städte hinweg 2,58 Euro. So sieht das Mittelfeld aus:
Frankfurt: 2,65 Euro (Luxus-Wachmacher)
Berlin, Düsseldorf und Hamburg: jeweils ca. 2,62 Euro (Solides Mittelfeld) München: 2,51 Euro (Überraschend günstig!)
Leipzig: 2,48 Euro (Ganz nah dran am Schnäppchen-König Köln)
Der Milch-Aufschlag: So teuer ist es
Sobald Milch ins Spiel kommt, wird es richtig teuer. Im Schnitt aller Städte zahlt man für einen Cappuccino 3,80 Euro und für einen Latte Macchiato saftige 4,33 Euro.
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Das bedeutet: Wer vom Espresso auf Latte Macchiato umsteigt, zahlt im Schnitt fast 68 Prozent Aufschlag!
Wo tut der Kaffee am wenigsten weh? Die Studie hat die Preise auch mit dem durchschnittlichen Nettoeinkommen der Bewohner verrechnet. Das Ergebnis dreht das Ranking komplett um: In Stuttgart, München und Frankfurt ist der Kaffee gemessen am Gehalt am besten bezahlbar.
Bremen bleibt auch hier das einsame Schlusslicht: Hier ist der Kaffee nicht nur am teuersten, sondern zieht den Menschen im Verhältnis zu ihrem Einkommen auch das meiste Geld aus der Tasche.