Kritik von GPA & FPÖ

Industriellenvereinigung will längere Arbeitszeit und weniger Feiertage

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Gewerkschaft und FPÖ können dem Vorschlag der IV-NÖ, die Arbeitswoche auf 41 Stunden zu erhöhen und bestimmte Feiertage "einfach zu streichen", nichts abgewinnen.
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Forderungen des Präsidenten der niederösterreichischen Industriellenvereinigung (IV), Kari Ochsner, Feiertage zu streichen oder die Wochenarbeitszeit zu erhöhen, haben am Samstag Kritik von FPÖ und Gewerkschaft hervorgerufen. Die GPA-Vorsitzende Barbara Teiber sieht "Anwesenheitszeit mit Produktivität" verwechselt, FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch ein "abgekartetes Spiel der ÖVP".

Kari Ochsner, Präsident der Industriellenvereinigung Niederösterreich (IV-NÖ). © IV NÖ / Marius Höfinger
GPA-Vorsitzende Barbara Teiber (SPÖ). © Parlamentsdirektion/Thomas Topf

"Wenn man die Jahresarbeitstage in Österreich international vergleicht, sind wir sehr weit hinten", argumentiert Ochsner seinen Vorstoß und meint: "Wenn wir eine 41-Stunden-Woche hätten, würde das den meisten Leuten nicht einmal auffallen. Wir könnten auch den ein oder anderen Feiertag einfach streichen."

FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch. © Parlamentsdirektion/Thomas Topf

Die Gewerkschaft GPA reagierte mit Kritik: "Wettbewerbsfähigkeit entsteht nicht durch mehr Stunden am Papier, sondern durch Investitionen, Innovation und höhere Produktivität", so GPA-Chefin Teiber in einer Aussendung. Belakowitsch vermutet dahinter die ÖVP, die "hier ihre Handlanger vorschickt, um den totalen Sozialabbau in unserem Land voranzutreiben". (APA)