Kritik von GPA & FPÖ
Industriellenvereinigung will längere Arbeitszeit und weniger Feiertage
Forderungen des Präsidenten der niederösterreichischen Industriellenvereinigung (IV), Kari Ochsner, Feiertage zu streichen oder die Wochenarbeitszeit zu erhöhen, haben am Samstag Kritik von FPÖ und Gewerkschaft hervorgerufen. Die GPA-Vorsitzende Barbara Teiber sieht "Anwesenheitszeit mit Produktivität" verwechselt, FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch ein "abgekartetes Spiel der ÖVP".
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"Wenn man die Jahresarbeitstage in Österreich international vergleicht, sind wir sehr weit hinten", argumentiert Ochsner seinen Vorstoß und meint: "Wenn wir eine 41-Stunden-Woche hätten, würde das den meisten Leuten nicht einmal auffallen. Wir könnten auch den ein oder anderen Feiertag einfach streichen."
Die Gewerkschaft GPA reagierte mit Kritik: "Wettbewerbsfähigkeit entsteht nicht durch mehr Stunden am Papier, sondern durch Investitionen, Innovation und höhere Produktivität", so GPA-Chefin Teiber in einer Aussendung. Belakowitsch vermutet dahinter die ÖVP, die "hier ihre Handlanger vorschickt, um den totalen Sozialabbau in unserem Land voranzutreiben". (APA)