Im Aufwind
Infantino bekommt überraschende Unterstützung
Am Donnerstag teilte der mexikanische Verband FMF mit, dass sie hinter Infantino stehen. Damit wenden sie sich überraschend von ihrer bisherigen Meinung ab. In der vergangenen Woche hat der mexikanische Verband als Mitglied der Concacaf (Verband für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik) noch die WM-Pläne von Infantinos abgelehnt.
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In der Nacht von Donnerstag auf Freitag veröffentlichte der argentinische Fußballverband (AFA) eine Pressemitteilung. Der Weltmeister von 2022 lobt Infantino für seine öffentliche Entschuldigung und seine bisherige Arbeit als Präsident.
Der Verband schreibt: "Angesichts des bevorstehenden FIFA-Kongresses ist der Verband […] daher fest davon überzeugt und bekräftigt, dass der richtige Weg darin besteht, unter Ihrer Führung weiterzuarbeiten, um einen besseren und noch inklusiveren Fußball weiterzuentwickeln."
Afrika steht hinter Infantino
Auch Argentinien weicht somit von der Einstellung ihres Dachverbands ab. Der südamerikanische Dachverband (Conmebol) gehört normalerweise zu den Infantino-Unterstützern, aber kritisierten seine Alleingänge. Jedoch lehnte der Dachverband die Einberufung eines außerordentlichen Kongresses ab. Dabei solle über die Zukunft von Infantino abgestimmt werden.
Der FIFA-Boss kann vor allem auf einen Kontinentalverband zählen. Der afrikanische Kontinentalverband CAF gehört zu seinen größten Unterstützern. Das Exekutivkomitee teilte am Donnerstag mit: "Das CAF-Exekutivkomitee bekräftigte einstimmig seine Unterstützung für FIFA-Präsident Gianni Infantino und dankte ihm für sein langjähriges Engagement für den afrikanischen Fußball."
Am Mittwoch sprach die FIFA-Spitze nach einer Krisensitzung im marokkanischen Rabat ihre "uneingeschränkte Unterstützung" für Infantino aus. Der Italo-Schweizer will im März 2027 zum letzten Mal zum FIFA-Präsident gewählt werden. Damit wäre er dann bis 2031 im Amt. Aktuell hat Infantino keinen Gegenkandidaten.