WOHNBAU

Innsbrucker Arbeiterkammer vergibt 360 Euro WG-Zimmer

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Die Studentenstadt Innsbruck ist ein teures Pflaster.
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Die Stadt Innsbruck setzt gemeinsam mit dem gemeinnützigen Wohnbauträger Neue Heimat Tirol (NHT) auf ein ihrer Aussage nach österreichweit einzigartiges Wohnungsvergabemodell. Dabei überträgt die Stadt das Vorschlagsrecht für die Zimmervergabe an die Arbeiterkammer Tirol (AK), die Wirtschaftskammer Tirol (WK) und die Österreichische Hochschülerschaft (ÖH). Die ÖH übt dieses Recht über 28 geförderte Wohnungen aus, die AK - in Abstimmung mit der WK - bei 14 Wohnungen.

Mit der beginnenden Schlüsselübergabe im Jänner 2027 stehen bei den insgesamt 42 geförderten Wohnungen in dem Gebäude in der Andechsstraße 96 WG-Zimmer für je 360 Euro zur Verfügung. Diese sollen wie gesagt an Lehrlinge, die von der Arbeiterkammer in Abstimmung mit der Wirtschaftskammer vorgeschlagen werden, als auch an Studierende, für die die ÖH zuständig ist, vergeben werden. Vorausgesetzt wird dabei ein Hauptwohnsitz oder Lehrplatz in Innsbruck. Angesetzt werden sollen zudem "soziale Kriterien", erklärten die Projektträger bei einer Pressekonferenz in Tirols Landeshauptstadt.

Pilotprojekt für junge Menschen

Neben dem Vergabemodell sei jedenfalls auch das Wohnen von Lehrlingen und Studierenden "Tür an Tür" innovativ, erklärten die Verantwortlichen weiters. Diese Form des Zusammenlebens soll spätestens mit Beginn des Sommersemesters 2027 im "Vollbezug" verwirklicht sein, betonte man.

Sowohl mit dem angestrebten Vergabemodell als auch mit der anvisierten "Durchmischung" von Lehrlingen und Studierenden sei der Stadt somit "ein Meilenstein geglückt", sagte Innsbrucks Bürgermeister Johannes Anzengruber (JA - Jetzt Innsbruck). Die Kooperationsvereinbarung für ebenjenen Meilenstein sei jedenfalls mit Mittwoch bereits im Stadtsenat beschlossen worden und würde am morgigen Donnerstag den Gemeinderat erfolgreich passieren, erklärte Anzengruber.