Die EU hat Apple bereits öfters gedrängt, sich für Drittanbieter zu öffnen. Als Resultat implementierte der US-Konzern nun einige Funktionen, die nur iPhone-Nutzern in der EU zur Verfügung stehen. Dazu gehört unter anderem die vereinfachte Kopplung von Nicht-Apple-Kopfhörern.
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Apple hat inzwischen sogar ein eigenes EU-Interoperabilitäts-System geschaffen. Über genau dieses System hat Microsoft nun ein neues Feature angefordert, um die Zusammenarbeit zwischen den Betriebssystemen zu verbessern.
Es geht konkret um die "Copy & Paste"-Funktion – also das Kopieren von Daten in die Zwischenablage und das direkte Einfügen in einer anderen App. Mit iPhone und MacBook ist das extrem simpel: Sind beide Geräte im selben Apple Account angemeldet, kann der Laptop problemlos auf die Zwischenablage des Handys zugreifen. Im Sinne der EU-Vorgaben möchte Microsoft dieselbe Konnektivität nun auch zwischen iPhones und Windows-PCs herstellen.
EU-User müssen noch warten
Apple erklärte nun offiziell, dass an einer technischen Lösung gearbeitet wird. Die Umsetzung wird demnach aber noch mindestens bis zum Jahr 2027 dauern.
Da Apple stets argumentiert, dass eine größere Öffnung für Fremdanbieter die Sicherheit der iOS-Nutzer gefährdet, gehen Experten davon aus, dass die Funktion nicht weltweit ausgerollt wird. Vielmehr dürfte das neue "Copy & Paste"-Feature ausschließlich Nutzenden in der EU zur Verfügung stehen.