Große Freude

Italien lockert uraltes Gesetz: Touristen jubeln

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Rom macht die Strände fit für den Winter. Eine neue Verordnung bringt Liegestühle, Volleyball, Gastronomie und Kultur nach Ostia, um das Meer ganzjährig als attraktives Reiseziel zu nutzen.
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Die Hauptstadt will das Meer von November bis März zu einem alternativen oder zusätzlichen Reiseziel machen, das sich sowohl an Einheimische als auch an Besucher von weiter her richtet. Das günstige Klima spielt dabei mit. Touristische sowie freizeitbezogene Aktivitäten laufen dadurch über die klassische Sommersaison hinaus weiter.

Die Betreiber der Strandbäder dürfen ihre Tore in der Wintersaison öffnen und laden dazu ein, bestehende Konzessionen und Vereinbarungen fortzuführen. Das Angebot reicht von Mahlzeiten und sonnigen Vormittagen im Liegestuhl bis hin zu Volleyball, Strandspielen, Buchpräsentationen und geführten Spaziergängen. Nach Angaben des Rathauses kommen die Vorteile den Unternehmen, den Beschäftigten und ihren Familien zugutekommen, was die wirtschaftliche und soziale Rolle der Strände in der Nebensaison festigt.

Neuer Antrag per zertifizierter E-Mail

Die Inhaber der Strandbäder können per zertifizierter E-Mail (PEC) einen Antrag bei der "Direzione rigenerazione del litorale e grandi progetti" stellen und ein eigenes Projekt vorlegen.

Klare Fristen bis zur Bäderverordnung

Die Genehmigungen lassen sich bis zum Inkrafttreten der Bäderverordnung 2027 ausdehnen. Ein eventuell früher liegender Ablauf der Konzession darf dabei nicht überschritten werden, wodurch Planungssicherheit und ein klarer zeitlicher Rahmen gewährleistet bleiben. Rom wartet auf die neuen Vergaben der Strandbäder, deren Grundlage der gestern von der Regierung vorgelegte Entwurf bildet.