Generationenwechsel

Jetzt fix: Andreas Bierwirth wird neuer Chef der Casinos

© APA/HERBERT PFARRHOFER
Wie oe24 bereits am Dienstag berichtete, wird Andreas Bierwirth ab März der neue Casinos-CEO.
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Wien. Andreas Bierwirth wird mit 14. März 2027 neuer Generaldirektor der Casinos Austria AG und Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Lotterien GesmbH. Das berichtete oe24 bereits am Dienstag. Der Aufsichtsrat hat Bierwirth am Mittwoch zum Nachfolger von Erwin van Lambaart bestellt, der seinen Fünfjahresvertrag nicht verlängert. Nach van Lambaarts Abgang verkleinert sich der Vorstand künftig auf zwei Personen.

Van Lambaart hatte dem Aufsichtsrat bereits im September 2026 mitgeteilt, dass er nach Ablauf seiner fünfjährigen Amtszeit im März 2027 keine Verlängerung anstrebe. Der dann 64-Jährige betonte, dass "das sich wandelnde Umfeld von einem neuen Führungsteam profitieren wird, das das Unternehmen in eine vielversprechende Zukunft führt". Daraufhin habe der Aufsichtsrat einen internationalen Suchprozess unter Führung eines Personalberaters eingeleitet, der zur Entscheidung für Bierwirth geführt habe, teilten die Casinos am Mittwoch mit.

Vorstand wird verkleinert

Mit dem Auslaufen von van Lambaarts Vertrag besteht der Vorstand künftig nur mehr aus Bierwirth und Martin Škopek. ÖBAG-Vorständin Edith Hlawati bezeichnete Bierwirth als bestens qualifiziert, um die Unternehmensgruppe durch herausfordernde Zeiten zu führen. "Ich bin von dieser Entscheidung sehr überzeugt", wir Hlawati zitiert. Nach einem Jahr als Chief Transformation Officer kenne er die Herausforderungen gut und habe in früheren Positionen etablierte Unternehmen erfolgreich durch den Wandel geführt. Zudem habe van Lambaart die Gruppe sehr gut auf anstehende regulatorische Änderungen und die Öffnung des Online-Marktes vorbereitet.

Auch Allwyn-CEO Robert Chvatal dankte van Lambaart für die positive Entwicklung und hob hervor, dass die Gruppe für die bevorstehende Konzessionsvergabe gut aufgestellt sei. Aufsichtsratspräsident Robert Zadrazil verwies auf eine hervorragende Performance während van Lambaarts Amtszeit, die solide finanzielle Basis sowie die vorangetriebene digitale Transformation.