JUNGTIERE

Jetzt gibt es besonders neugierige Wölfe in OÖ

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Jungtiere reagieren eher unbedarft und neugierig.
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Abschuss bei weiteren Vergrämungen möglich

"Die Wölfe könnten auf Futtersuche gewesen sein", sagt der Wolfsbeauftragten des Landes Oberösterreich, Philipp Engleder-Öhler, auf orf.at. In Peilstein im Mühlkreis schlich sich ein Wolf ca. 30 Meter an ein Gehöft heran. Der Landwirt konnte das Tier mit lautem Gestikulieren vertreiben. In Ottenschlag (Bez. Urfahr-Umgebung) schrie eine Landwirtin den Wolf an, der sich bis auf vier Meter an ihre Landwirtschaft herangewagt hatte. Engleder-Öhler geht in beiden Fällen von Jungtieren aus, die jetzt ihre Rudel verlassen müssen. Kommt es innerhalb eines Monats zu einer weiteren Vergrämung, könnten die Tiere zur Entnahme freigegeben werden.

30 bis 40 Wölfe in ganz OÖ

Jungtiere flüchten nicht sofort beim Anblick von Menschen und Fahrzeugen. Sie reagieren eher unbedarft und neugierig.
Die gebräuchlichsten Schutzsysteme sind Elektronetze, die schnell auf- und wieder abgebaut werden können. Ein Stromschlag ist für einen Wolf so schmerzhaft, dass er das Gelände meidet, wo er einmal einen verpasst bekommen hat.

Das Wolfsmonitoring des Landes Oberösterreich geht von 30 bis 40 Wölfen im gesamten Bundesland aus. Im Grenzgebiet zu Niederösterreich sind derzeit drei aktive Wolfsrudel bekannt, ein weiteres dürfte im Böhmerwald befinden.