Die Arbeitslosenquote kletterte auf 6,7 Prozent, während die Zahl der Beschäftigten leicht auf 661.000 sank.
Auch interessant
Der Zuwachs an Arbeitslosen betrifft alle Altersgruppen und beide Geschlechter, besonders stark in den Bereichen Wissenschaft, Gesundheit, Verwaltung und Warenherstellung.
Ungleichgewicht am Lehrstellenmarkt
Parallel dazu sank die Zahl der offenen Stellen branchenübergreifend um 11,5 Prozent auf 12.440. Auch am Lehrstellenmarkt zeigt sich ein Ungleichgewicht: 1.847 Suchenden (+11,2 Prozent) stehen nur 809 offene Plätze (-27,3 Prozent) gegenüber.
AMS NÖ-Landesgeschäftsführerin Sandra Kern betont dazu: "Unser Ziel ist, Jugendliche mit oder ohne Pflichtschulabschluss zu einem Lehrabschluss zu ermutigen." Sollte dies nicht klappen, biete die Überbetriebliche Lehre ab September 985 Plätze als Alternative.
Arbeitsmarkt-Landesrätin Susanne Rosenkranz (FPÖ) unterstreicht den hohen Stellenwert der dualen Ausbildung für die Wirtschaft: "Unsere Betriebe brauchen Fachkräfte – und unsere Jugend braucht echte Perspektiven. Denn eine Lehre ist keine Ausbildung zweiter Klasse, sondern ein starkes Fundament für ein selbstbestimmtes Berufsleben. Niederösterreich muss ein Land der Meister bleiben – und nicht nur der Master."