Kult-Kicker räumen ab

Assinger muss Herzog & Polster bei Millionenshow retten

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Bei der Promi-Millionenshow lieferten Toni Polster und Andreas Herzog nicht nur die richtigen Fragen, sondern auch ein Sprüchefeuerwerk. Allerdings wäre der Auftritt fast vorzeitig zu Ende gewesen, wenn Armin Assinger nicht geholfen hätte.
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Bei der Promi-Millionenshow ging es diesmal um Geld für die Sporthilfe. Die Stars der Show waren mit Abstand die Kult-Kicker Toni Polster und Andreas Herzog, die beim Rätselraten auch die Lachmuskel strapazierten.

Insgesamt erspielten Ex-Biathletin Lisa Hauser, Skirennläufer und Paralympics-Sieger Johannes Aigner, Skeleton-Olympionikin Janine Flock sowie die beiden Fußball-Legenden 150.000 €. Die Hälfte davon spielten alleine die beiden Kicker ein, die alle Fragen richtig beantworten konnten.

Doch beinahe wäre es nicht soweit gekommen. Bei der 7. Frage um 2.000 Euro begann der Motor plötzlich zu stottern. Die Frage war vor allem für zwei Wiener durch und durch leicht zu beantworten. "Die Beschwichtigung "Pudel di ned auf, Hustinettenbär!" stammt aus dem österreichischen Kultfilm...?

Probleme bei Wiener Klassiker

Die Antwortmöglichkeiten waren "Komm, südßer Tod", "Muttertag", "Hinterholz 8" und "Single Bells". Ein klassischer Wiener Begriff, bei dem die beiden nicht so sicher waren. Zöglerich entschied sich Herzog für Muttertag. Doch Polster intervenierte: "Mit wem ist 'Komm, süßer Tod'?" Dabei gab die Austria-Ikone an, dass er "Muttertag" noch vor wenigen Wochen gesehen hatte.

Geballte Sport-Power bei der Promi-Millionenshow. © ORF

Assinger versuchte Polster verstummen zu lassen: "Du hast doch gemeint, dass du Muttertag erst vor ein paar Wochen gesehen hast." Herzog nahm die Fährte auf und fühlte sich bestätigt. Die beiden Wiener mussten sich bei einem klassisch wienerischen Spruch ausgerechnet von einem Kärntner helfen lassen. "Das hat er früher auch immer zu den Schiedsrichtern gesagt", legte Herzog im Scherz nach.

Herzog & Polster stauben ab

Doch da war noch nicht zu erahnen, was noch kommen würde. Wie einst im Nationalteam spielten sich Herzog und Polster Doppelpässe zu, sei es beim Beantworten der Fragen oder gewohnt lockeren Sprüchen. Assinger musste zwar noch ein, zwei Mal weiterhelfen doch am Ende stand man bei der 75.000-Euro-Frage, die vergleichbar mit der Millionen-Frage bei einer herrkömmlichen Ausgabe ist.

"Wer Bilder der gezüchteten Kanarienvogelrasse Gloster Corona sieht, erkennt eine starke Ähnlichkeit mit den...?"

  • A: Pilzköpfen der Beatles
  • B: Bemalungen von Kiss
  • C: Bärten von ZZ Top
  • D: Brillen von Elton John

Aufeinmal überzeugte das Duo und überraschte selsbt Assinger. Polster hat vor kurzem erst darüber etwas gelesen, war er sich sicher. "Corona steht für die Krone", war der Kicker überzeugt. So kam man zur Ableitung, dass es um die Pilzköpfe der Beatles gehen muss. Nach kurzem hin und her loggte man die Antwort ein und räumte tatsächlich den ganzen Topf ab. Unter dem tosenden Applaus im Kölner Studio konnte es auch der Showmaster nicht fassen und meinte zum Abschluss: "Diesem geballten Wissen war nichts entgegen zu setzen."