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Kalajdzic: Vom Spital in den Fußball-Himmel

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Sasa Kalajdzic machte im jetzt schon legendären 3:3 gegen Algerien das entscheidende Tor zum Aufstieg ins Sechzehntelfinale.
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Juli 2019, September 2022, Februar 2024 – schon drei Mal musste sich Sasa Kalajdzic wegen einem Kreuzbandriss im Spital unter das Messer legen. Das Ende der Karriere war für den 28-jährigen Wiener nach 767 Tagen ohne Fußball eigentlich schon beschlossene Sache.

Sein Stammklub Wolverhampton hatte ihn nach einer glücklosen Leihe bei Eintracht Frankfurt fast schon abgeschrieben. Doch im vergangenen Jahr folgte der Wendepunkt: Die Leihe in die Heimat zum LASK. Es war seine letzte Chance – und Sasa nutzte sie für ein Comeback, das in die Geschichtsbücher eingehen sollte.

Privates Glück dank Sohn Aleksandar

Was seit diesem Wechsel passierte, grenzt an ein sportliches und privates Märchen. Das Jahr 2026 wurde zum absoluten "Mega-Jahr" für den 2-Meter-Hünen: Das Double: Mit dem LASK dominierte er die heimische Liga und feierte das historische Double aus Meisterschaft und Cup. Nach der sensationellen Saison schaffte er im Juni den Sprung in den finalen ÖFB-Kader und löste das WM-Ticket. Für den Familienvater, Sohn Aleksandar kam 2024 auf die Welt, ging das ganz persönliche Fußball-Märchen also weiter.

Gefühlschaos bei Weltmeisterschaft

Die Weltmeisterschaft verläuft seit dem wie seine bisherige Karriere in einem Auf und Ab. Nachdem er im letzten Vorbereitungsspiel zu überzeugen wusste, stand er gegen Jordanien zum WM-Auftakt direkt in der Startelf.

Dort blieb er jedoch glanzlos und wurde bereits in der Halbzeit für Marko Arnautovic ausgewechselt. Nach viel Kritik musste er in der zweiten Partie gegen Argentinien somit auf der Bank Platz nehmen und bekam keine Spielminute.

Heatmap als Sinnbild des Spiels

Auch in der abschließenden Partie der Vorrunde, sah es lange so aus als würde der Goalgetter ohne Einsatzzeit bleiben. Nachdem bereits Michael Gregoritsch und Marko Arnautovic am Platz standen, schien es kaum vorstellbar, dass Kalajdzic noch entscheidend werden könnte.

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Doch nachdem Algerien Österreich tatsächlich noch in der Nachspielzeit schockte und 3:2 erzielte war Österreich unter Zugzwang. Rangnick reagierte blitzschnell und brachte den Angreifer für die letzte Minute.

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Direkt nach seiner Einwechslung gelang dann das unvorstellbare. Kalajdzic köpfte Österreich mit seinem 5. Teamtor in die K.o.-Phase der Fußball-WM und versetzte ganz Österreich in Ekstase. Seine Heatmap geht wohl genauso wie der Spielverlauf in die Geschichtsbücher ein.