Die WM-Gewinner
9 von 10! Afrikaner top, Asiaten flop
Die Mannschaften des afrikanischen Kontinentalverbands (CAF) haben die Verdoppelung ihrer Teilnehmer vollauf gerechtfertigt, von den zehn afrikanischen Teams haben neun den Aufstieg geschafft. Erfolgreich performten auch die Europäer mit 13 von 16 im Sechzehntelfinale und Südamerikaner (fünf von sechs). Für Asien lief es nicht gut, von neun Teams sind nur noch zwei dabei.
Bei der Endrunde 2018 in Russland mussten sich alle fünf afrikanischen Teilnehmer nach der Gruppenphase verabschieden. Vor vier Jahren in Katar schafften zwei von fünf den Aufstieg, darunter Marokko, das sensationell bis ins Halbfinale gekommen war und für die beste Leistung einer Mannschaft des Kontinents in der WM-Geschichte gesorgt hat.
27 von 32 aus Europa, Afrika, Südamerika
Beim Turnier in Nordamerika ist die Erfolgsquote beeindruckend. Der sensationelle WM-Debütant Kap Verde, Südafrika, Marokko, Elfenbeinküste, Ägypten, Senegal, Ghana, Algerien und DR Kongo haben sich ein Ticket für das Sechzehntelfinale geholt. Lediglich Tunesien musste sich verabschieden. Der CAF hat damit gute Argumente für eine weitere Erhöhung seines Kontingents. Bei 53 Mitgliedsverbänden standen Afrika heuer zehn Startplätze zu, was noch immer die geringste Quote aller Kontinentalverbände ist.
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Eine hohe Erfolgsquote beim laufenden Turnier haben erwartungsgemäß Europa und Südamerika. 13 der 16 europäischen Teilnehmer stehen in der K.o.-Runde, darunter auch Österreich. Ausgeschieden sind nur die Türkei, Tschechien und Schottland. Von den sechs südamerikanischen Teams stehen fünf im Sechzehntelfinale, nur Uruguay muss die Heimreise antreten. Damit kommen 27 der 32 Sechzehntelfinalisten aus den drei Kontinenten Europa (13), Afrika (9) und Südamerika (5).
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Gastgeber-Teams in der K.o.-Runde
Zwiespältig ist die Bilanz von CONCACAF, des Verbands von Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik. Die drei Gastgeberländer USA, Mexiko und Kanada, die einen Fixplatz beim Turnier hatten, sind aufgestiegen. Curacao, Panama und Haiti, das Trio, das durch die Qualifikation musste, ist jeweils als Gruppenletzter und bisher sieglos ausgeschieden.
Ozeaniens einziger Vertreter Neuseeland ist mit einem Punkt ebenfalls weg, Asiens Teilnehmer blieben unter den Erwartungen. Von den neun asiatischen Mannschaften sind nur Japan und Australien weiter.
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