WM-Pläne

Bayern-Boss schimpft über FIFA: "Ekelt mich an"

Bayern-Sportchef Max Eberl
© Getty Images
Gianni Infantinos Pläne, die WM zu privatisieren und zu kaufen, stoßen seit seiner Verkündung am Dienstag auf viel Gegenwind. Auch Bayern-Sportchef Max Eberl nimmt kein Blatt vor den Mund.
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Eigentlich war es nur eine Pressekonferenz beim Bayern-Trainingslager am Tegernsee, bei der Sport-Geschäftsführer Max Eberl zugegen war. Doch auch dort ist dem allgegenwärtigen Thema nicht zu entkommen.

Daher meldete sich der 52-Jährige zu Wort. Anteile an der WM und der Klub-WM zu veräußern, findet Eberl "beschämend".

"Schäme mich darüber zu reden"

Eberl bezeichnete sich als "Kind des Fußballs", doch "selbst mich, der im Fußball zu Hause ist, ekelt das an".

Damit noch nicht genug: "Ich schäme mich, dass wir im Fußball über solche Gedanken reden. Der Fußball gehört uns nicht, das ist ein Spiel."

Das alles sei für ihn "echt beschissen" und er sei "kein Freund von Boykott", doch in diesem Fall macht wohl auch der ehemalige Leipzig-Sportchef eine Ausnahme. Einen geplanten Boykott der UEFA von FIFA-Wettbewerben würde er unterstützen.

Denn "wir als Europa müssen die Stirn bieten" und sagen: "Nein, da machen wir nicht mit, das ist nicht unser Sport."

Damit ist er nur eine von vielen unglücklichen Stimmen. Ob sie gehört werden, ist die Frage.

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