Unglaubliche Summe

SO VIEL will Infantino jedem Land für WM-Verkauf zahlen

Zwei Männer im Anzug begrüßen sich herzlich bei einer Zeremonie, ein dritter steht im Hintergrund.
© EPA
FIFA-Präsident Gianni Infantino treibt seine Pläne, die WM zu privatisieren, unweigerlich voran und will den Mitgliedern eine unglaubliche Summe auszahlen.
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Gianni Infantino sorgte mit seinem Plan, die WM zukünftig zu privatisieren und damit etwa 15 Milliarden Dollar einzunehmen, für Aufregung in der Fußball-Welt. Vor allem der europäische Fußballverband UEFA probt den Aufstand und berief sogar noch diese Woche ein Notfalls-Meeting, um über einen möglichen Boykott der FIFA-Bewerbe zu sprechen.

Doch sollte die UEFA tatsächlich ernst machen und die Weltmeisterschaft ohne europäische Teilnehmer stattfinden, würde das dem Bewerb enorm schaden. Insgesamt wären 55 Mitgliedsverbände betroffen. In einer ersten Reaktion der UEFA meinte man nur, dass "eine Grenze überschritten" wird, sollte die WM tatsächlich privatisiert werden.

Doch Infantino lässt sich von den Kritikern nicht einschüchtern und treibt seine Pläne weiter voran. Den Berichten zufolge soll er nach seiner möglichen Wiederwahl im März 2027 bis 2031 als Präsident des Fußball-Weltverbandes im Amt bleiben und nach seiner Amtszeit als Kommissar der neu gegründeten Tochtergesellschaft Millionen abcashen.

221 Verbände entscheiden

Um die 221 Mitgliedsländer der FIFA von seinen Plänen überzeugen zu können, soll er laut einem neuen Bericht den Verbänden, die zustimmen, eine unglaubliche Summe als "Wahlzuckerl" bieten.

Demnach soll er allen Ländern in einer Mitteilung ein Ultimatum von 53 Tagen geben, um seinen Plan zu befürworten. Im Gegenzug verspricht er eine Auszahlung von 40 Millionen Dollar pro Nation, sollte er seinen Mega-Deal tatsächlich durchbringen.

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