Peter Linden

LINDEN LIVE: Die Bullen sind der größte Verdiener

7 Millionen: Kevin Boma ist bisher Salzburgs teuerster Einkauf.
© GEPA
Noch ist das Transferfenster geöffnet, doch die Bilanz kann sich bereits sehen lassen: Österreichs Bundesliga steht aktuell bei einem Transfer-Plus von 50,98 Millionen Euro. Allen voran Red Bull Salzburg sorgt mit lukrativen Verkäufen für den Geldregen.
OE24 auf Google bevorzugen

Bis Anfang September dauert die Transferzeit, doch schon jetzt deutet sich in der Bilanz ein deutliches Plus ab. Derzeit beträgt es genau 50,98 Millionen Euro. Neun Klubs haben ein Plus, Sturm Graz und Rapid ein Minus, bei WSG Tirol heißt es plus/minus null. "Transfergroßmeister" ist Red Bull Salzburg mit 30,5 Millionen im Plus: Die Abgänge der Innenverteidiger Gadou und Schuster, von Bistrup, Alajbegovic und des verliehen gewesenen Flops Clark brachten 64 Millionen. Daher konnte man locker acht Einkäufe leisten.

Von Innenverteidiger Boma (mit sieben Millionen der teuerste) über Polen-Talent Mazurek, Oldie Tabakovic, Veratschnig, Barry von der Austria und der 18-jährigen Matijasevic und Sulbaran aus Venezuela. Ein klares Plus hat auch die Wiener Austria mit sieben Millionen für Barry, U17-Vizeweltmeister Ndukwe und Talent Aleksa. Sportchef Tomas Zorn holte bisher nur ablösefreie Spieler.

Wolfsberg verdient mit Weiterverkäufen

Wolfsberg ist derzeit dank Ballo (zu St. Etienne), Zukic (zu Vojvodina) die positive Bilanz von 5,58 Millionen und kann weitere Millionen erwarten. Dank der Beteiligung an den Verkäufen von Veratschnig von Mainz an Salzburg und Bosniens Teamspieler Muharemovic von Sassuolo zu Leeds.

Das größte Geschäft soll nächste Woche perfekt werden: Der im Winter um fünf Millionen an Trabzonspor verkaufte Nwaiwu wurde türkischer Cupsieger, jetzt bietet Fulham für ihn 27 Millionen. Auch Hartberg (4,20), der LASK (2,7), Altach (2,20), Ried (1,65) und der GAK (1,25) sind im Millionen-Plus.

Mitchell soll Sturm-Minus schrumpfen

Das Minus von Rapid (100.000 Euro) ist verkraftbar, das von Sturm Graz (2,85 Millionen) deutlich höher. Durch den Fixerwerb von Innenverteidiger Mitchell von Feyenoord, des Serben Petrovic und von Simon Seidl. Es gibt einen Plan, wie das in ein Plus verwandelt wird: Mitchell soll in den letzten August-Tagen mit Gewinn weiter verkauft werden.

Sturm plant mit
Jeyland Mitchell noch einen Gewinn zu machen.
Sturm plant mit
Jeyland Mitchell noch einen Gewinn zu machen. © GEPA

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden