Unmittelbar nach Finale
Infantino kündigt neues WM-Beben an
Kaum ist die Weltmeisterschaft 2026 beendet, sorgt FIFA-Präsident Gianni Infantino bereits mit Überlegungen zur nächsten Reform für Gesprächsstoff. Der Schweizer stellte in Aussicht, dass bei der Jubiläums-WM 2030 sogar 64 Nationalmannschaften an den Start gehen könnten – obwohl das Teilnehmerfeld erst in diesem Jahr von 32 auf 48 Teams erweitert wurde.
Nach dem Finale zwischen Spanien und Argentinien erklärte Infantino, dass der Weltverband alle Optionen prüfen werde. Die erstmals ausgetragene WM mit 48 Mannschaften sei erfolgreich verlaufen. Nun wolle die FIFA analysieren, ob dieses Format beibehalten oder das Teilnehmerfeld für 2030 nochmals vergrößert werden sollte.
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Die Weltmeisterschaft 2030 wird hauptsächlich von Spanien, Portugal und Marokko ausgerichtet. Zum 100-jährigen Jubiläum des Turniers finden außerdem einzelne Eröffnungsspiele in Uruguay, Argentinien und Paraguay statt – als Erinnerung an die erste WM 1930 in Uruguay. Sollte das Teilnehmerfeld tatsächlich auf 64 Mannschaften wachsen, könnten auch die südamerikanischen Gastgeber deutlich stärker in das Turnier eingebunden werden und zusätzliche Spiele austragen.
Infantino dürfte bei der Entscheidung eine zentrale Rolle spielen. Es wird erwartet, dass der FIFA-Präsident im kommenden Jahr für eine weitere Amtszeit gewählt wird und damit den Weltverband bis 2031 führen könnte.
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Abseits-Revolution?
Neben einer möglichen Aufstockung kündigte der 56-Jährige an, auch weitere Themen auszuwerten. Dazu gehören die umstrittenen Trinkpausen während der Hitze-Spiele bei der WM 2026 sowie eine mögliche Änderung der Abseitsregel. Ein entsprechender Vorschlag stammt von FIFA-Entwicklungschef Arsène Wenger und sieht vor, Angreifern künftig mehr Vorteile zu verschaffen, um das Offensivspiel attraktiver zu machen.
Ob die WM 2030 tatsächlich mit 64 Teams ausgetragen wird, ist derzeit offen. Eine Entscheidung der FIFA wird erst nach einer umfassenden Analyse des Turniers 2026 und weiteren Beratungen mit den Mitgliedsverbänden erwartet.
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