"Ich bin wütend"

Katy Perry schießt gegen das Weiße Haus

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Sängerin Katy Perry reagiert entsetzt auf ein TikTok-Video des Weißen Hauses. Ihr Welthit "Firework" wurde unter Bilder von Bombenschlägen gelegt.
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Dieser Einsatz ihres Hits geht Sängerin Katy Perry gewaltig gegen den Strich! Das Weiße Haus hat ihren Welthit "Firework" für ein TikTok-Video genutzt – allerdings nicht für eine Botschaft der Hoffnung, die der Song eigentlich ausdrücken soll, sondern als Untermalung von Bildern militärischer Angriffe gegen den Iran. Auch bei Fans in Österreich sorgt die Aktion für Diskussionen. In dem Clip, der auf dem offiziellen TikTok-Kanal des Weißen Hauses veröffentlicht wurde, werden die Zeilen "Boom, Boom, Boom" aus dem Refrain mit Explosionen und Bildern von Bombenschlägen synchronisiert. Dazu die Botschaft: "Der Iran wurde gewarnt." Für Katy Perry ein Tabubruch. Die Sängerin machte ihrem Ärger am Samstag auf der Plattform X Luft. Sie sei "zutiefst entsetzt und wütend", dass ihr Song "Firework" ohne ihre Zustimmung als Hintergrundmusik für Aufnahmen von Militärschlägen verwendet worden sei.

Verletzung der eigentlichen Botschaft

"Ich habe dieses Lied als Hymne der Hoffnung, Heilung und inneren Stärke für Menschen geschrieben, die ihre dunkelsten Momente durchleben", erklärte Perry. Die Verwendung ihrer Musik für Bilder von Zerstörung und Gewalt sei eine "komplette Verletzung" der Botschaft des Songs. Ihr sei wichtig, betonte die Sängerin: "Meine Musik soll Menschen zusammenbringen, nicht Krieg feiern."

Nicht der erste Vorfall

Perry ist nicht die erste Künstlerin, die sich gegen die Nutzung ihrer Musik durch das Trump-Lager wehrt. Auch Sabrina Carpenter protestierte zuletzt gegen ein Regierungs-Video mit ihrem Song "Juno", das Festnahmen von Migranten zeigte. Die Zeile "Have you ever tried this one?" („Hast du das hier schon mal ausprobiert?“) bekam dadurch einen bitteren Beigeschmack. Carpenter nannte den Clip auf X "böse und ekelhaft". Auch Stars wie Céline Dion, Alphaville und Neil Young wehrten sich bereits gegen die politische Nutzung ihrer Songs.

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Gespräche zwischen USA und Iran

Unterdessen bleibt der Konflikt zwischen den USA und dem Iran angespannt. US-Präsident Donald Trump erklärte, beide Länder führten Gespräche über eine mögliche Beendigung der Krise. Gleichzeitig betonte er, Teheran sei noch nicht bereit für eine Einigung. "Wir sprechen mit ihnen. Ich glaube, sie meinen es ernst", sagte Trump vor Reportern im Weißen Haus. Er fügte jedoch hinzu: "Das bedeutet nicht, dass wir unser Ziel erreichen werden. Wir werden sehen, was passiert."