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KI-Genie aus Wien hilft unserer Regierung

© Anadolu via Getty Images
Peter Steinberger (40) schuf OpenClaw in Wien und brachte KI-Agenten groß raus. Jetzt arbeitet er für ChatGPT-Erfinder OpenAI und berät den Kanzler.
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Heute hat der Oberösterreicher Peter Steinberger seinen großen Auftritt bei der TED-AI in der Wiener Hofburg. Er spricht über Künstliche Intelligenz (KI) und Agenten, die vorgegebene Ziele eigenständig umsetzen.

Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass die meisten Konferenzbesucher wegen Steinberger gekommen sind. Das billigste Ticket kostet 2.000 Euro, die Konferenz ist restlos ausgebucht.

Steinberger erfand OpenClaw, einen open-source KI-Agenten, dem man via WhatsApp Befehle gibt und der dann am PC alles erledigen kann, was ein Mensch tun könnte:

  • Software programmieren,
  • Flüge buchen,
  • das Smart-Home-Systeme regeln
  • oder sogar den Tesla vor die Haustür steuern.

Er ist längst Millionär, alle reißen sich um ihn

Steinberger war davor Multimillionär. Bereits 2021 konnte er seine erste Firma, die Software-Entwicklern die Verarbeitung von PDFs erleichterte, um eine neunstellige Summe verkaufen. Danach zog sich der Mann, der an der HTL Braunau und der TU Wien bei uns in Österreich viel gelernt hatte, ein Zeit lang aus der Öffentlichkeit zurück: Burnout, spricht er offen an. Doch dann reizte ihn wieder das Programmieren – und es kam zur Sternstunde der Informatik.

Steinberger hat die Agentenwelt in einem beispiellosen Sprint zwischen November 2025 und Februar 2026 revolutioniert.

In Wien hat er OpenClaw entwickelt. Mittlerweile arbeitet er bei ChatGPT-Mutter OpenAI. Kolportiert werden ein millionenschwerer Signing-Bonus und "unbegrenzte" Token (Compute-Budget). Im Rahmen seiner Forschung bei OpenAI soll er in einem einzigen Monat mehrere Millionen Dollar verprasst haben, um hunderte KI-Instanzen gleichzeitig laufen zu lassen.

Meta-Chef Mark Zuckerberg wollte Steinberger mit viel mehr Millionen zu sich holen, doch der wehrte ab. Auch Microsoft-Boss Satya Nadella wurde persönlich vorstellig. OpenAI-Boss Sam Altman machte das Rennen. In den USA bewegt sich Steinberger übrigens nur noch mit Personenschutz, so wichtig und bekannt ist der KI-Allstar.

Vor Steinberger spricht heute auch Geoffrey Hinton (78), ein Pionier der neuronalen Netzwerke und Physik-Nobelpreisträger, der mit seiner Arbeit die Grundlage für den heutigen Durchbruch der KI gelegt hat - gemeinsam mit Ilya Sutskever (39), der danach Mitgründer von OpenAI wurde und es im Streit gegangen hat.

Kanzler empfängt Steinberger

Kanzler Christian Stocker (ÖVP) und KI-Staatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) empfangen die beiden KI-Genies Geoffrey Hinton und Peter Steinberger.

Dieser Mittwoch istein denkwürdiger Abend, als Kanzler Christian Stocker  und KI-Staatssekretär Alexander Pröll die beiden KI-Genies Hinton und Steinberger in Wien empfangen.

Alle anderen sind im Smoking, doch Steinberger erscheint mit einem abgewetzten Sakko und einem Jetlag nach dem langen Flug. Über dem Atlantik hat er trotz schlechtem Flguzeug-Wifi an einem smarten websocket für OpenClaw  gearbeitet.

OpenClaw ist im Juli 2026 offiziell in die unabhängige, gemeinnützige OpenClaw Foundation überführt worden. Beim Wechsel des Gründers Peter Steinberger zu OpenAI wurde versprochen, dass das Projekt nicht geschluckt, sondern rechtlich verselbstständigt wird und als freie Open-Source-Software geschützt bleibt.

Steinberger und Hinton beraten die Regierung im richtigen Umgang mit der KI. Es ist eine Technologie, die so gut wie alles verändern wird