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Killertrupps jagen Putin: Kriegsherr unter Druck

KW
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Die Ukraine greift Russland verstärkt mit neuartigen Drohnen an. Die Angst vor Eskalationen wächst.
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Kiew/Moskau. Russlands Präsident Wladimir Putin steht erstmals massiv unter politischem und militärischem Druck. Sein Angriffskrieg gegen die Ukraine dauert inzwischen schon länger als er Erste Weltkrieg. Dennoch bringt er kaum Erfolge. Im Gegenzug gibt es im Wochentakt umfassende ukrainische Drohnenangriffe auf Raffinerien und Treibstofflager tief auf russischem Staatsgebiet. Auf Moskau wurden zuletzt 180 bis 190 Drohnen abgefeuert. Mehrere Fluggeräte durchbrachen die Luftverteidigung und trafen erfolgreich Ziele in der russischen Hauptstadt, wie die große Ölraffinerie im Stadtteil Kapotnja, die Gazpromneft gehört. Sie ist eine der wichtigsten Energieanlagen Russlands, verarbeitet jährlich mehr als elf Millionen Tonnen Rohöl. Hunderttausende Tote. Inzwischen spürt die russische Bevölkerung die Folgen des Krieges. Geschätzte 1,4 Millionen russische Soldaten sind in vier Jahren Krieg an den Frontlinien getötet oder verwundet worden, und dennoch ist der gesamte Donbass noch immer nicht unter russischer Kontrolle. Putins Ziel scheint unerreichbar. Zuletzt wurde auch die Treibstoffversorgung der 2014 annektierten Halb - insel Krim lahmgelegt. In Moskau, St. Petersburg oder Tatarstan ist der Sprit-verkauf rationiert worden. In Omsk im Süden werden vorerst nur noch Mengen von bis zu 40 Litern Benzin und 80 Litern Diesel ausgegeben.

Setzt Putin gesamtes Waffenarsenal ein

Wirtschaft am Abgrund. Mit den massiven Wirkungstreffern der Ukraine in Moskau, St. Petersburg, Nowosibirsk und auf der Krim wächst die Sorge vor einer gefährlichen Eskalation des Krieges. Was wird ein in die Enge getriebener Putin tun? Trotz neuer Waffensysteme und Soldaten aus Nordkorea sowie der Schahed-Drohnen aus dem Iran gelang der große Durchbruch an der Front im Donbass nicht. Neben den massiven militärischen Verlusten hat Russland auch ein Viertel seiner Benzinproduktion eingebüßt. Die Öl-Wirtschaft steht am Abgrund. Die Menschen spüren längst, dass Putin und seine Armee nicht mehr in der Lage sind, das eigene Volk vor Angriffen zu schützen. Panik in Moskau. Längst wird in Moskau offen über mögliche Umsturzpläne gesprochen. Putin ist zunehmend unbeliebt. Die Menschen wollen ein Ende des Krieges. Die Frage ist, ob und wer ihm innenpolitisch gefährlich werden kann.

Forderung nach Ende des Krieges wird lauter

Die gesamte Opposition ist enthauptet, die stärksten Gegner wurden umgebracht oder entmachtet. Trotzdem wächst die Umsturzangst. Der Kreml ließ zuletzt die Sicherheitsvorkehrungen rund um Putin deutlich verschärfen, berichtet CNN. In allen Wohnungen enger Mitarbeiter wurde neue Überwachungstechnik installiert. Köche, Leibwächter und Foto - grafen aus Putins Umfeld dürfen keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr benutzen. Besucher müssen zweimal kontrolliert werden, enge Mitarbeiter dürfen nur noch Telefone ohne Internetzugang verwenden. Killertrupps. Es gibt Indizien über undichte Stellen im Kreml, selbst gezielte Drohnenangriffe auf Putins Fahrtrouten in und um Moskau sind nicht mehr auszuschließen. Killertrupps sollen längst im Land sein. Putin meidet inzwischen die Öffentlichkeit und halte sich teils wochenlang in modernisierten Bunkern auf, beruft sich CNN auf Geheimdienstkreise. Selbst Namen für mögliche Nachfolger Putins nach einem Umsturz werden genannt: Sergei Schoigu, der im Mai 2024 sein Amt als Verteidigungsminister abgeben musste und mittlerweile als Sekretär des russischen Sicherheitsrates fungiert, könnte folgen. Doch mehr als ein Gerücht ist das nicht.