Schwere Vorwürfe
Kokain-Skandal um Prinz Christians neue Militäreinheit
Im August übernimmt Prinz Christian von Dänemark als Zugführer die Ausbildung von rund 30 Rekruten bei der Königlichen Leibgarde. Nun wird diese traditionsreiche Eliteeinheit von gravierenden Berichten überschattet, so der "Focus". Die Rede ist von massivem Drogen- und Alkoholkonsum.
Auch interessant
Laut einem Jahresbericht der Militärstaatsanwaltschaft soll es innerhalb der Einheit im Jahr 2025 zu erheblichen Verfehlungen gekommen sein. Dieser berichtet unter anderem über einen Vorfall aus dem November. Unter anderem berichtet "Gala" auf Berufung des dänischen Magazins "Her & Nu".
Soldaten konsumierten Kokain mit einem Säbel
Dabei sollen damals drei Wehrpflichtige während einer Übung etwa zwei Gramm Kokain mit einem Dienstsäbel konsumiert haben. Die Männer waren in ihrer Zivilkleidung, aber hatten die zur Uniform gehörenden Säbelbandeliers angelegt. Die drei Soldaten erhielten eine Geldstrafe von umgerechnet rund 1.200 Euro. Der Vorfall wurde von den Ermittlern bestätigt.
Im gleichen Jahr sollen mehrmals Soldaten alkoholisiert den Wachdienst übernommen haben. Ein Rekrut hat sogar mit einem Säbel eine Champagnerflasche geöffnet. Seine Waffe soll dabei außer Reichweite abgelegt worden sein. Ein weiterer Wehrpflichtiger sei stark alkoholisiert zum Wachdienst gekommen, so die Militärpolizei. Er habe seinen Dienst nicht ordnungsgemäß erfüllen können. Für beide Vergehen wurde eine Geldstrafe von 2.500 Dänischen Kronen (etwa 335 Euro) ausgesprochen.
Nun soll der dänische Thronfolger in der Gardekaserne Høvelte bei Birkerød wieder Ordnung bringen. Christian wurde im Juni zum Zugführer ernannt.