Diesen Dienstag, 22.9. erschien mit "Kratky – Die Biografie" im Ueberreuter Verlag das heiß ersehnte Buch über die Ö3-Wecker-Legende.
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Karriereende
Verfasst hat es die Journalistin Heike Kossdorff, die dafür viele Gespräche mit Kratky und dessen Familie sowie engen Wegbegleitern führte. Neben Kratkys unnachahmlichen Werdegang vom unbeliebten, sonderbaren Kind zum "Wecker der Nation" werden vor allem auch psychische Probleme und sein Karriereende bei Ö3 thematisiert.
Aber Kratky schildert darin auch einen heftigen Gesundheitsschreck, Ende des Sommer 2024. Nach einem Powernap erwachte Kratky mit einem heftigen Hustenreiz - gefolgt von einem metallischen Geschmack im Mund.
Überall Blut
Blut hatte auch seinen Kopfpolster rot gefärbt. Ein weiterer Hustenanfall ließ das Blut dann richtig spritzen - Wände, Badezimmermöbel wurden damit überzogen.
„Ich habe mein Spiegelbild angegrinst, gelacht und zu mir selbst gesagt: 'Junge, das wird nicht gut ausgehen", schildert er seine Gefühle im Buch und dass er sich da schon mit einer ernstzunehmenden Diagnose auseinandergesetzt habe.
Er schloss einen Pakt mit sich selber, regelte sogar seine Angelegenheiten: „Wenn meine Tage gezählt sind, dann gehören sie ab sofort nur noch mir selbst und den Menschen, die mir ganz privat am Herzen liegen."
Missbrauch von Tabak
Kratky, der seit vielen Jahren raucht, sah die Lage auch sachlich: "Mir war immer klar, dass der jahrzehntelange Missbrauch von Tabak unter Umständen körperliche Konsequenzen zeigt und dass eine der wahrscheinlichen Todesursachen sein wird, dass ich in meinem Leben nicht besonders auf meine Gesundheit geachtet habe."
Die Entwarnung kam nach einer Reihe von Untersuchungen. Ein Äderchen war in der Lunge geplatzt. Sei es durch einen Ruck beim Fallschirmspringen oder stressbedingt.