Monatelang verfolgt

Küchenmesser bei Festnahme: MA11-Mitarbeiter mit Umbringen bedroht

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Nach dem Verlust der Obsorge, soll eine 21-Jährige einen Rachefeldzug gegen den zuständigen MA11-Mitarbeiter gestartet haben.
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Eine 21-Jährige soll einen Mitarbeiter der Wiener Kinder- und Jugendhilfe (MA11) monatelang verfolgt, ihm vor seinem Arbeitsplatz aufgelauert und ihn mit dem Umbringen bedroht haben. Am Freitag wurde die bosnisch-herzegowinische Staatsangehörige nach einem Fluchtversuch festgenommen. Bei ihr stellten Polizisten ein Küchenmesser sicher. Als Motiv nannte die Frau laut Polizei den Verlust der Obsorge für ihr Kind, für den sie den MA11-Mitarbeiter verantwortlich gemacht habe.

Die Frau soll laut einer Aussendung der Polizei dem MA11-Mitarbeiter wiederholt vor dessen Arbeitsort aufgelauert, ihn verfolgt und sowohl direkt als auch indirekt per Textnachrichten bedroht haben. Am Freitag dürfte sie den Mann erneut verfolgt haben, nachdem dieser das Amtsgebäude verlassen hatte. Dabei habe sie ihm verbal mit dem Umbringen gedroht.

Die alarmierten Beamten der Polizeiinspektion Rötzergasse nahmen die 21-Jährige nach einem kurzen Fluchtversuch fest. Bei der anschließenden Personsdurchsuchung stellten die Polizisten das Küchenmesser sicher. Auch gegenüber den Beamten soll die Frau Morddrohungen gegen den Magistratsmitarbeiter ausgesprochen haben. (APA)