Verdacht auf Rennen
Lamborghini zerschellt an Baum und brennt völlig aus
Am Donnerstagabend kam es auf der A555 in Nordrhein-Westfalen zu einem verheerenden Crash. Ein 32-jähriger Fahrer war gegen 22 Uhr in Richtung Köln unterwegs, als er bei Wesseling plötzlich die Kontrolle über seinen Lamborghini Revuelto verlor. Der Supersportwagen, der einen Wert von über einer halben Million Euro hat, kam von der Straße ab. Die genaue Unfallursache ist noch nicht abschließend geklärt. Die Polizei vermutet jedoch, dass der Wagen "aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit von der Fahrbahn abkam", wie ein Sprecher gegenüber "Bild" erklärte.
Wagen prallt gegen einen Baum
Nach Angaben der Feuerwehr zerschellte der 1.015-PS-Bolide zunächst an einem Baum. Durch die enorme Wucht des Aufpralls wurde der Lamborghini in mehrere Teile gerissen, bevor das Wrack schließlich in die Böschung einschlug. Der Fahrer und sein 33-jähriger Beifahrer wurden dabei aus den Trümmern geschleudert. Unmittelbar danach fingen der Sportwagen und die Böschung Feuer. Das Auto brannte komplett aus.
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Jede Hilfe kam zu spät
Für den 32-jährigen Lenker gab es keine Rettung mehr. "Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb die Person noch an der Einsatzstelle", teilte Eric Lambertz von der Bonner Feuerwehr mit. Der Beifahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde umgehend in eine Klinik gebracht. Laut dem italienischen Autobauer beschleunigt dieses spezielle Modell in nur 2,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von mehr als 350 km/h.
Verdacht auf ein illegales Rennen
Während die Feuerwehr die Flammen bekämpfte, sicherte die Polizei vor Ort die Spuren. Aktuell gibt es Hinweise darauf, dass sich der Unfalllenker in seinem Wagen ein illegales Autorennen geliefert haben könnte. Die Polizei ermittelt in diese Richtung. Die A555 in Richtung Köln musste nach dem Crash für mehrere Stunden gesperrt werden. In dem daraus resultierenden Rückstau erlitt zudem ein Fahrzeuginsasse laut Feuerwehr einen "internistischen Notfall", woraufhin die Rettungskräfte auch hier die medizinische Versorgung übernahmen.