25. Juli
Laut Bauernregel: Heute entscheidet sich das Winter-Wetter
Der 25. Juli steht im Bauernkalender ganz im Zeichen des Jakobitags. Seit Jahrhunderten beobachten Bauern rund um diesen Termin das Wetter, denn nach altem Volksglauben lassen sich daraus Rückschlüsse auf den kommenden Winter ziehen. Mehrere Bauernregeln beschäftigen sich mit diesem Tag – und sie zeichnen ein ähnliches Bild.
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Die wichtigsten Regeln
Eine bekannte Regel lautet: "Sind an Jakobi die Tage warm, gibt’s im Winter viel Kält’ und Harm." Demnach sollen besonders hohe Temperaturen Ende Juli auf einen kalten und harten Winter hindeuten.
Auch trockene Witterung gilt als Vorbote frostiger Monate. So heißt es: "Jakobi ohne Regen deutet auf strengen Winter." Bleiben Niederschläge am 25. Juli aus, erwarten die Wetterweisheiten also eine kalte Jahreszeit.
In dieselbe Richtung weist eine weitere Bauernregel: "Jakobi klar und rein, wird das Christfest frostig sein." Ein sonniger, wolkenloser Jakobitag soll demnach auf eisige Temperaturen rund um Weihnachten hindeuten.
Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es allerdings keinen Beleg dafür, dass das Wetter an einem einzelnen Julitag tatsächlich Aussagen über den Winter zulässt. Dennoch gehören die Bauernregeln zum kulturellen Erbe und zeigen, wie aufmerksam die Menschen früher die Natur beobachteten – lange bevor es moderne Wettermodelle gab.