Genussregion

Leogang: Wo der Herbst nach Hauben schmeckt

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19 Hauben für eine Genussregion: Die Pinzgauer Küche ist traditionell herzhaft, bodenständig und eng mit den Produkten der Region verbunden. Gleichzeitig beweisen Leogangs Spitzenköche, wie modern und kreativ alpine Kulinarik heute sein kann. Vom historischen Wirtshaus bis zum luxuriösen Fine-Dining-Restaurant spannt sich ein beeindruckender Bogen kulinarischer Erlebnisse.
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Die klare Herbstluft in der Region Saalfelden-Leogang lädt zum Wandern, Biken und Genießen ein. Eingebettet zwischen den Leoganger Steinbergen und dem Steinernen Meer präsentiert sie sich als vielseitiges Urlaubsziel für Aktivurlauber, Naturliebhaber und Gourmets. Doch längst hat sich die Destination auch einen Namen als kulinarischer Hotspot gemacht. Mit insgesamt 19 Gault&Millau-Hauben, verteilt auf sieben Spitzenrestaurants, zählt die Region zu den Genussadressen des Landes. Für Feinschmecker, Connaisseure und alle, die gutes Essen zelebrieren, ist Leogang damit ein Pflichtstopp auf der kulinarischen Landkarte Österreichs.

Historische Wirtshäuser, außergewöhnlicher Genuss

Ein Aushängeschild ist der traditionsreiche Kirchenwirt K1326. Das denkmalgeschützte Haus feiert dieses Jahr seinen 700. Geburtstag und zählt zu den ältesten Wirtshäusern Salzburgs und wurde erneut mit vier Gault&Millau-Hauben und einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Küchenchef Stefan Birnbacher verbindet alpine Produkte mit kreativen Ideen und sorgt für außergewöhnliche Geschmackserlebnisse. Dazu kommt eine vielfach prämierte Weinkarte. Wer Genuss mit Erlebnis verbinden möchte, ist im traditionsreichen 1617 richtig. Ab 1. Dezember befindet sich das Gourmetwirtshaus auf dem Hotelgelände des Forsthofguts, direkt an der Skipiste. In den historischen Bauernstuben werden Spezialitäten direkt am Tisch zubereitet. Von Beef Tatar über Fondue bis zur Crêpe Suzette wird der Restaurantbesuch zur kleinen kulinarischen Show.

Sterne, Hauben und Genussmomente

Sternekoch und Gastgeber im Gourmetrestaurant "dahoam" Andreas Herbst richtet mit viel Liebe zum Detail eines seiner kreativen Gerichte an. © Creating Click

Zwei Resorts, zwei kulinarische Handschriften: Das "dahoam" in der Riederalm und das ESS:ENZ im Puradies machen Leogang zur Gourmetadresse der Alpen. Leogang hat sich längst als eine der spannendsten Genussdestinationen Österreichs etabliert. Maßgeblichen Anteil daran haben zwei außergewöhnliche Häuser: das Good Life Resort Riederalm und das Naturresort Puradies. Beide verbinden alpinen Charme mit zeitgemäßer Spitzenküche und zeigen, wie vielfältig Kulinarik in den Bergen heute sein kann. Von Michelin-Stern und Vier-Hauben-Niveau bis zur kreativen Naturküche reichen die Genusserlebnisse, die Feinschmecker aus nah und fern anlocken.

"dahoam" in der Riederalm trifft Alpiner Chic auf modernen Genuss. © Carmen Huter

Das "dahoam": Eine kulinarische 
Reise durch Leogang

Wer das Gourmetrestaurant "dahoam" betritt, merkt rasch, dass hier weit mehr als nur ein Abendessen serviert wird. Das Restaurant ist das kulinarische Herzstück des Good Life Resorts Riederalm (https://riederalm.com/de/) und zählt zu den höchstdekorierten Adressen der Region. Vier Hauben von Gault Millau, 17 Punkte sowie ein Michelin-Stern sprechen eine deutliche Sprache. Dazu kommt der Grüne Michelin-Stern, der das besondere Engagement für Nachhaltigkeit würdigt. Verantwortlich für den Erfolg ist Küchenchef Andreas Herbst. Der gebürtige Salzburger sammelte Erfahrungen bei renommierten Spitzenköchen wie Johanna Maier, Andreas Döllerer und Mario Lohninger, bevor er 2015 in den elterlichen Betrieb zurückkehrte. Heute zählt er zu den prägenden Gesichtern der österreichischen Gourmetszene und ist Mitglied der Jeunes Restaurateurs. Seine Philosophie beschreibt er als moderne Alpine Cuisine. Traditionelle Pinzgauer Gerichte werden neu interpretiert, regionale Produkte mit internationalen Einflüssen kombiniert. Dabei entsteht eine Küche, die tief in der Heimat verwurzelt ist und dennoch mutig neue Wege beschreitet. Schon die Speisekarte verrät, dass Herkunft im "dahoam" eine zentrale Rolle spielt. Eine außergewöhnliche Landkarte aus weißem Stierleder zeigt die Produzenten, Manufakturen und Bauern der Region, deren Produkte die Grundlage der Menüs wie Romana- Salat- Taco mit Kalbsbries, Milchkalb mit Eierschwammerl oder Leoganger-Alpen-Wagyu- Sashimi bilden. Auch außerhalb des Gourmetrestaurants setzt die Riederalm auf Kulinarik als Gesamterlebnis. Von der vielfach gelobten Verwöhnpension bis zu Themenabenden wie Gala-Dinners oder Gourmet-Roulettes zieht sich die Handschrift des Hauses durch den gesamten Aufenthalt.

Das Design des Gourmetrestaurant Ess:enz in Mein Naturresort Puradies in Leogang orientiert sich am Motto "Garden of Eating". © creating click

ESS:ENZ setzt auf kreative Naturküche ohne klassische Menüzwänge

Alpine Küche ohne Dogmen. Einen ganz eigenen Zugang zur Spitzengastronomie verfolgt das Fine-Dining-Restaurant ESS:ENZ im Mein Naturresort Puradies (www.puradies.com). Das mit zwei Hauben ausgezeichnete Restaurant verbindet modernes Design, alpine Natürlichkeit und kreative Kochkunst zu einem stimmigen Gesamtkonzept. Großzügige Fensterfronten holen die umliegende Bergwelt direkt ins Restaurant. Architektur und Natur verschmelzen förmlich miteinander. Kulinarisch setzt das ESS:ENZ auf kein klassisches Menü, sondern auf ein gemeinsames Erlebnis, das sich Tapas-Experience nennt – und Leogang auf Spanien trifft. In drei Wellen kommen Gerichte in die Mitte des Tisches: zum Teilen, Probieren und Entdecken.

Kreativ, regional & raffiniert die Küche im Ess:enz. © Naturresort Puradies

Regionale Zutaten, teils direkt aus dem eigenen Garten und vom Bio-Bauernhof, prägen die Tapas-Auswahl: So trifft Bio-Schinken von Thum aus Wien auf Serrano-Schinken oder Gegrilltes Gemüse & Ziegenkäse auf Gazpacho. Die kulinarische Handschrift des Hauses basiert auf drei Säulen. "Genial Regional" setzt auf heimische Produkte und Erzeugnisse vom eigenen Biobauernhof der Familie Madreiter. "Mediterranean Love" bringt leichte Einflüsse aus dem Alpen-Adria-Raum auf den Teller. "Handgepflückt" zeigt, wie kreativ moderne vegetarische Küche sein kann. Besonders faszinierend ist das Frontcooking-Konzept. Viele Gerichte entstehen direkt vor den Augen der Gäste. Küche und Restaurant wachsen dabei zusammen, was für eine ungezwungene und kommunikative Atmosphäre sorgt. Hier wird Haubenküche bewusst ohne Berührungsängste inszeniert.