Abgeblasen

"Liebe" von Chrystal-Meth- Pfarrer wieder nicht vor Gericht

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Der 32-jährige Iraker war schon zum zweiten Mal nicht zum Prozess erschienen.
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Der geplante Prozess in Krems gegen einen 32- Jährigen ist erneut geplatzt. Der Iraker erschien auch diesmal nicht vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, gemeinsam mit einem ehemaligen Priester und zwei weiteren Männern in einem Pfarrhof im Waldviertel Crystal Meth herstellen zu wollen. Die Versuche fanden 2024 statt – beide scheiterten. Besonders brisant: Der nun ehemalige Priester gab bei seiner Verhandlung vor Gericht an, dass er sich damals in den Iraker verliebt hatte, weshalb er in eine Lebenskrise gestürzt war.

Chemikalien für Drogenproduktion

Laut Anklage sollen ein mittlerweile Ex-Pfarrer und ein damals Komplize (25) Chemikalien über das Internet beschafft haben. Ziel soll die Produktion von rund ein Kilogramm Crystal Meth gewesen sein. Der nun erneut abwesende Angeklagte soll zudem Chemikalien in seiner Wohnung aufbewahrt haben.

Gericht prüft Vorführung

Aufgeflogen war der Fall, nachdem ein Zeuge auffälligen Chemikaliengeruch und Laborausrüstung bemerkt hatte. Die Ermittler fanden bei einer Hausdurchsuchung die entsprechenden Utensilien. Ein Gutachten ergab allerdings, dass die geplante Herstellung mit den vorhandenen Stoffen und der verwendeten Anleitung ohnehin nicht funktioniert hätte. Der Ex-Priester kassierte im ersten Prozess 22 Monate, ein Mitangeklagter 15 Monate und ein weiterer Mann 6 Monate Haft – jeweils mit bedingten Anteilen. Alle drei Urteile sind rechtskräftig. Nun prüft das Gericht eine zwangsweise Vorführung des 32-Jährigen