In Erfurt

Linksextreme Anti-AfD-Demonstranten machen Jagd auf Journalisten

© x/Frank Schneider
Bei einer Gegendemonstration zum AfD-Parteitag in Erfurt ist es zu gewaltsamen Jagdszenen gekommen. Mehrere Reporter wurden dabei von der Polizei in Sicherheit gebracht, während sie von linksextremen Anti-AfD-Demonstranten verfolgt wurden.
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Am Rande des AfD-Parteitags in Erfurt ist es zu einer schockierenden Eskalation bei einer Gegendemonstration gekommen. Drei Reporter der Medienplattform "Apollo News" wurden brutal verfolgt.

Situation eskaliert

Videos zeigen, wie Teilnehmer der Gegendemonstration die Reporter verfolgen. Die Lage spitzte sich mutmaßlich zu, als sich weitere Personen anschlossen. Auch der sogenannte "Schwarze Block" Der Antifa war wohl beteiligt.

Alice Weidel © Getty Images

Laut den Schilderungen wurden die Reporter geschubst, geschlagen und getreten. Einer der Männer stürzte und wurde am Boden attackiert. Erst eine Polizei-Spezialeinheit brachte die Situation unter Kontrolle.

Die Jagdszene:

Polizei greift ein

Eine Polizeisprecherin bestätigte gegenüber der deutschen Bild, dass der Vorfall aufgenommen wurde. Die Betroffenen seien nach ersten Erkenntnissen aus der Menge heraus mit Flaschen angegriffen worden.

Die Ermittlungen laufen, eine eigens eingerichtete Ermittlungsgruppe beschäftigt sich mit dem Fall.

© APA/AFP/RALF HIRSCHBERGER
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Ablauf der Attacke

Reporter Marius Marx schilderte gegenüber Bild, dass die Gruppe zunächst beobachtet habe, wie Demonstranten eine Besprechung abhielten. Als sie filmten, sei die Situation eskaliert.

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Laut seinen Angaben wurden sie geschubst, bedrängt und später verfolgt. Marx sagte: "Wir wurden mit wilden Kung-Fu-Tritten traktiert und mit allem Möglichen beworfen."

Sein Kollege Jonas Aston, der laut Bild im Krankenhaus behandelt wurde, beschrieb die Lage als "Überlebenskampf".

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Einsatz der Polizei

Die Reporter wurden anschließend unter Polizeischutz zu einem Rettungswagen gebracht und medizinisch versorgt. Die Berichterstattung wurde danach abgebrochen.