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Machen alle falsch: Auf diese Stufe sollten Sie Ihre Klimaanlage stellen

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Die Hitzewelle hat uns fest im Griff und ein Ende ist vorerst nicht in Sicht. Wer das Glück hat, eine Klimaanlage zu besitzen, lässt sie auf Hochtouren laufen. Doch Vorsicht: Wer seine Klimaanlage falsch einstellt, riskiert nicht nur eine saftige Stromrechnung, sondern auch seine Gesundheit.
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Draußen klettern die Temperaturen auf Rekordwerte, da gibt es kaum etwas Angenehmeres als einen klimatisierten Raum. Doch statt für angenehme Abkühlung zu sorgen, treiben die meisten Menschen einfach den Stromverbrauch unbemerkt in die Höhe und riskieren obendrein Erkältungen, Kopfschmerzen oder Verspannungen. Dabei lässt sich der häufigste Fehler ganz einfach vermeiden.

Klimaanlage nicht zu kalt einstellen

Wenn das Außenthermometer nach oben klettert, sehnen wir uns nach Abkühlung. Der erste Reflex: Die Klimaanlage auf die niedrigste Stufe (oft 16 oder 18 Grad) stellen lassen. Doch das sieht unser Herz-Kreislauf-System gar nicht gerne.

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Ein drastischer Temperatursturz von der heißen Sommerluft in den klimatisierten Raum bedeutet Stress für den Körper. Die ärgerlichen Folgen beim Betreten oder Verlassen des Raumes: Kreislaufprobleme, Sommererkältungen, verspannte Nackenmuskeln und trockene Schleimhäute. Ein weiterer Irrglaube: Der Raum kühlt durch die 16-Grad-Einstellung am Anfang nicht schneller ab, die Anlage läuft lediglich viel länger auf unwirtschaftlicher Höchstleistung.

So kalt darf es wirklich sein

Die wichtigste Faustregel lautet: Die Innentemperatur sollte idealerweise nicht mehr als 6 Grad unter der Außentemperatur liegen.

Ein Beispiel: Hat es draußen 32 Grad, reicht es völlig aus, die Klimaanlage auf 26 Grad einzustellen. Auch wenn sich 26 Grad im ersten Moment nicht nach einer großen Abkühlung anhören, durch die gleichzeitige Entfeuchtung der Luft durch die Anlage fühlt sich diese Temperatur für den schwitzenden Körper angenehm und erfrischend an. Die generelle Wohlfühltemperatur liegt laut Expertenempfehlungen im Sommer bei 23 bis 26 Grad.

Die heimliche Kostenfalle

Wer die Klimaanlage zu kalt einstellt, bestraft nicht nur seinen Körper, sondern auch seinen Geldbeutel. Wussten Sie, dass jedes Grad weniger auf dem Thermostat den Stromverbrauch um satte 6 bis 8 Prozent in die Höhe treibt? Wer sein Wohnzimmer also von 26 auf 20 Grad herunterkühlt, verdoppelt beinahe die Betriebskosten der Anlage, für einen Kälteschock, den der Körper ohnehin kaum als angenehm empfindet.

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Diese Fehler sollten Sie vermeiden

Neben der falschen Temperatureinstellung gibt es noch weitere Fehler beim Kühlen:

Der Luftzug im Nacken: Richten Sie den Luftstrom niemals direkt auf sich oder andere Personen. Dauerhafte Zugluft führt zu Verspannungen und Erkältungen. Lassen Sie die Luft am besten nach oben strömen, sodass sie sanft in den Raum herabsinken kann.

Fenster öffnen: Fenster und Türen müssen bei eingeschalteter Anlage geschlossen bleiben. Wer das Fenster "auf Kipp" lässt, bläst sein Geld nach draußen. Ausgiebig gelüftet wird am besten in den kühlen Morgen- oder Abendstunden.

Zu spät einschalten: Warten Sie nicht, bis das Büro oder Wohnzimmer ein Backofen ist. Schalten Sie die Anlage idealerweise schon am Vormittag auf moderater Stufe ein. Das ist wesentlich effizienter, als später mit maximaler Energie gegen die bereits aufgestaute Hitze ankämpfen zu müssen.