Richtig einräumen

Machen fast alle falsch: So gehört Besteck wirklich in die Spülmaschine!

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Sauberes Geschirr und trotzdem kleben am Besteck noch Essensreste? Schuld ist nicht unbedingt der Geschirrspüler, oft liegt es daran, wie Gabeln, Löffel und Co. eingeräumt werden. Diese typischen Fehler können das Spülergebnis ordentlich verschlechtern.
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Verklebte Gabeln, matschige Löffelreste oder stumpfe Messerklingen: Wer beim Ausräumen des Geschirrspülers regelmäßig nachspülen muss, schiebt die Schuld meist aufs Spülmittel. Dabei liegt das Problem fast immer an der Technik beim Einräumen. Es gibt tatsächlich einen physikalisch "richtigen" Weg, die Spülmaschine zu beladen, besonders beim Besteck. Wir verraten, worauf es ankommt und warum die Anordnung über Glanz oder Schmutz entscheidet.

Warum gibt es überhaupt einen "richtigen" Weg?

Ein Geschirrspüler funktioniert nicht wie eine Waschmaschine, in der alles durcheinandergewirbelt wird. Das Prinzip basiert auf rotierenden Sprüharmen, die Wasser von unten nach oben mit hohem Druck fächern. Wird das Geschirr falsch platziert, entsteht der sogenannte "Schatteneffekt": Verdeckt ein großes Teil ein kleineres, trifft der Wasserstrahl die verschmutzte Oberfläche gar nicht erst. Zudem muss das Reinigungsmittel ungehindert zirkulieren und das schmutzige Wasser ungehindert ablaufen können. Wer wahllos stapelt, blockiert diesen Kreislauf.

Das große Besteck-Dilemma: Griff nach oben oder unten?

Geschirrspüler wird von Person eingeräumt. © Getty Images
  • Griffe nach unten: Löffel und Gabeln gehören grundsätzlich mit dem Stiel nach unten in den Korb. Nur so liegen die verschmutzten Flächen frei im Wasserstrahl.
  • Sicherheitsausnahme: Scharfe Küchenmesser oder spitze Fleischgabeln gehören aus Verletzungsgefahr immer mit der Klinge bzw. Spitze nach unten!
  • Bunt mischen: Der häufigste Fehler ist das sortenreine Einsortieren. Stecken alle Löffel in einem Fach, schmiegen sie sich durch die Passform perfekt aneinander („Nesting-Effekt“). Das Wasser gelangt nicht mehr dazwischen. Mischen Sie daher Gabeln, Löffel und kleine Teelöffel bunt durch.

Die häufigsten Fehler im Rest der Spülmaschine

Nicht nur beim Besteck, auch beim übrigen Geschirr passieren tägliche Fauxpas, die das Spülergebnis verschlechtern:

  • Glockeneffekt bei Schüsseln: Tiefes Geschirr und Tassen müssen immer schräg nach unten geneigt stehen. Stehen sie zu aufrecht, sammelt sich dreckiges Spülwasser auf dem Boden.
  • Die XXL-Teller-Falle: Zu große Teller auf der unteren Ebene können den Sprüharm blockieren. Schlägt der Arm beim Drehen gegen ein Geschirrteil, bleibt die Hälfte des Spülraums ungewaschen.
  • Plastik unten platzieren: Kunststoff gehört immer in den oberen Korbeinsatz. Untern befindet sich das Heizelement, dort kann sich Plastik verformen oder schmelzen.

Machen Sie sich einen Handgriff zur Gewohnheit: Drehen Sie vor jedem Einschalten den unteren und mittleren Sprüharm einmal kurz mit der Hand durch. Drehen sie sich frei durch, steht dem strahlend sauberen Ergebnis nichts mehr im Weg.