Schaden der Maschine

Diese 2 Spülmaschinen-Programme können unnötig teuer werden

Offener Geschirrspüler mit befüllten Tellern und Besteckkörben, bereit zum Spülen.
© Getty Images
Wer seine Spülmaschine immer gleich laufen lässt, kann Energie verschwenden und auf Dauer sogar Ablagerungen im Gerät begünstigen.
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Die Spülmaschine soll uns eigentlich Arbeit und im besten Fall auch Geld sparen. Doch welches Programm man auswählt, macht einen Unterschied. Besonders zwei Einstellungen verdienen einen genaueren Blick: das Schnellprogramm und die ausschließliche Nutzung des Eco-Modus.

1. Das Schnellprogramm: schnell, aber nicht unbedingt günstig

Wenn das Geschirr möglichst rasch wieder sauber sein soll, ist das Kurzprogramm natürlich verlockend. Doch schnell bedeutet bei der Spülmaschine nicht automatisch sparsam. Beim Schnellprogramm wird häufig mit höherer Leistung und kürzeren Laufzeiten gearbeitet. Das Wasser muss teilweise schneller auf Temperatur gebracht werden, gleichzeitig bleibt dem Reinigungsmittel weniger Zeit, um Verschmutzungen zu lösen. Auch die Trocknung kann vergleichsweise energieintensiv ausfallen. Das Ergebnis: Das Geschirr wird bei stärkeren Verschmutzungen möglicherweise weniger gründlich sauber und der Verbrauch kann höher ausfallen als beim Eco-Programm. Das Kurzprogramm eignet sich deshalb vor allem für leicht verschmutztes Geschirr, das nicht lange eingeweicht werden muss. Wer es ständig verwendet, zahlt unter Umständen am Ende mehr für Strom und Wasser.

2. Nur Eco zu verwenden: sparsam, aber nicht für immer

Frau räumt ein Weinglas in die Spülmaschine ein.
Frau räumt ein Weinglas in die Spülmaschine ein © Getty Images

Das Eco-Programm ist grundsätzlich eine gute Wahl. Es arbeitet mit niedrigeren Temperaturen und einer längeren Laufzeit und verbraucht dadurch meist weniger Energie und Wasser. Für normal verschmutztes Geschirr ist es deshalb im Alltag die beste Wahl. Doch auch hier gilt: Abwechslung kann der Maschine guttun. Durch die vergleichsweise niedrigen Temperaturen können sich bei ausschließlicher Nutzung des Eco-Programms über längere Zeit Fett- und Schmutzablagerungen in bestimmten Bereichen der Maschine und den Leitungen bilden. Das kann unangenehme Gerüche verursachen und im schlimmsten Fall die Funktion beeinträchtigen. Deshalb empfiehlt es sich, die Maschine regelmäßig mit einem heißeren Programm laufen zu lassen. Besonders bei stark verschmutztem Geschirr kann das Intensivprogramm sinnvoll sein. Dabei werden Ablagerungen durch die höheren Temperaturen besser gelöst.

Was ist also die beste Einstellung?

Für den normalen Abwasch ist das Eco-Programm meist die sinnvollste Wahl. Es benötigt zwar länger, arbeitet dafür aber besonders effizient. Das Schnellprogramm sollte eher dann zum Einsatz kommen, wenn es tatsächlich schnell gehen muss und das Geschirr nur leicht verschmutzt ist. Und zwischendurch darf die Spülmaschine ruhig einmal richtig heiß werden: Ein heißeres beziehungsweise Intensivprogramm etwa einmal im Monat kann dabei helfen, Fett- und andere Ablagerungen zu lösen.

Die Programme auf einen Blick

  • Eco: Für den normalen Alltag, meist die sparsamste Wahl
  • Schnell: Nur für leicht verschmutztes Geschirr und wenn es wirklich schnell gehen muss
  • Intensiv: Regelmäßig einsetzen, um hartnäckige Verschmutzungen und Ablagerungen zu lösen

Kurz gesagt: Wer dauerhaft auf das Schnellprogramm setzt, kann unnötig Geld für Strom und Wasser ausgeben. Wer dagegen ausschließlich Eco wählt, tut zwar dem Energieverbrauch etwas Gutes, sollte aber trotzdem regelmäßig einen heißen Spülgang einplanen.

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