Genialer Hack

Im Sommer: Darum sollten Sie sofort ein Glas mit Salz in den Kühlschrank stellen

Hand öffnet die Tür eines blauen Retro-Kühlschranks.
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Draußen glüht die Hitze, drinnen verschimmelt das Gemüse? Damit ist jetzt Schluss. Warum ein simples Glas mit Salz im Sommer zur absoluten Geheimwaffe gegen Schimmel, schlechte Gerüche und matschiges Gemüse wird, verraten wir hier.
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Kaum klettern die Sommertemperaturen nach oben, verwandelt sich das Gemüsefach im Kühlschrank in ein feuchtes Biotop. Obst verfault im Eiltempo, unangenehme Gerüche breiten sich aus und die Stromrechnung schießt in die Höhe. Das muss nicht sein. Mit einem alltäglichen Hausmittel, das garantiert jeder im Vorratsschrank hat, lösen Sie dieses Problem im Handumdrehen.

Das Sommer-Problem im Kühlschrank

An heißen Tagen reißen wir die Kühlschranktür besonders oft auf: für ein kühles Getränk, das Eis oder die knackige Wassermelone. Das Problem dabei? Bei jedem Öffnen strömt warme Sommerluft ins Innere. Dort kühlt sie abrupt ab und die Feuchtigkeit kondensiert. Es bilden sich Wassertröpfchen an der Rückwand, und besonders im Gemüsefach ganz unten sammelt sich Nässe. Die ärgerliche Folge: Obst und Gemüse faulen schneller, es bilden sich unangenehme Gerüche und im schlimmsten Fall sogar Schimmel

Die Lösung: Salz

Ein Glasbehälter und ein Salzstreuer mit Salz auf einem Holztisch.
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Die Lösung steht längst in Ihrem Vorratsschrank: herkömmliches Speisesalz.

Salz ist „hygroskopisch“. Das bedeutet, es zieht Wasser an und bindet Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft. Stellt man nun ein Schälchen oder ein Glas mit Salz in den Kühlschrank, fungiert es als 100 % natürlicher Luftentfeuchter.

Drei geniale Vorteile von Salz im Kühlschrank

Knackiges Gemüse: Wenn das Salz die überschüssige Nässe aufsaugt, bleibt Ihr Gemüsefach trockener. Die Feuchtigkeit, die sonst in das Gemüse ziehen und es matschig machen würde, landet im Salz. Gurken, Karotten und Salatblätter bleiben wesentlich länger frisch und knackig.

Schutz vor Schimmel und Gerüchen: Wo weniger Feuchtigkeit ist, haben Bakterien und Schimmelsporen keine Chance. Zudem absorbiert das Salz unangenehme Gerüche, wie etwa von deftigem Käse, Zwiebeln oder Fisch.

Mögliche Stromersparnis: Ein extrem feuchter Kühlschrank neigt dazu, an der Rückwand schneller zu vereisen. Eine Eisschicht wirkt wie eine Isolierung und zwingt das Gerät, mehr Energie aufzuwenden, um die Temperatur zu halten. Wenn das Salz die Luftfeuchtigkeit senkt, kann dies die Eisbildung reduzieren und den Kühlschrank effizienter arbeiten lassen.

So wenden Sie den Trick richtig an

Geöffneter Kühlschrank mit Gemüse, Obst, Eiern, Saft, Milch und einem Glas mit Müsli.
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Es ist kinderleicht und in wenigen Sekunden erledigt:

Schritt 1: Füllen Sie einfach 2 bis 3 Esslöffel handelsübliches Salz in ein kleines Glas oder eine offene Schale.

Schritt 2: Platzieren Sie das Gefäß im unteren Teil des Kühlschranks, idealerweise direkt ins Obst- und Gemüsefach, da sich dort am meisten Kondenswasser sammelt.

Schritt 3: Tauschen Sie das Salz etwa alle 3 bis 4 Wochen aus. Sie erkennen den richtigen Zeitpunkt daran, dass das Salz hart und klumpig geworden ist, ein klares Zeichen, dass es sich maximal mit Wasser vollgesogen hat.

Verzehren sollten Sie das klumpige Kühlschrank-Salz danach zwar nicht mehr, aber zum Wegwerfen ist es dennoch zu schade. Sie können es hervorragend als umweltfreundliches Scheuermittel zum Putzen im Haushalt weiterverwenden.

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