Transfer-Hammer

ManCity-Knall: Schlägt Bayern jetzt bei Haaland zu?

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Der norwegische Superstar könnte plötzlich zu haben sein.
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Manchester City steht vor einer ungewissen Zukunft. Der englische Fußball-Topclub wurde von einer unabhängigen Kommission wegen Verstößen gegen die Finanzregeln der Premier League zwischen den Spielzeiten 2009/10 und 2017/18 für schuldig befunden. Man City soll dabei "Scheinverträge" mit Geschäftspartnern geschlossen haben, um Finanzierungen von mehr als 830 Millionen britischen Pfund (etwa 969 Millionen Euro) verschleiert zu haben. Nun droht ein Zwangsabstieg.

Damit ist auch die Zukunft von Superstar Erling Haaland offen. Nach einem Bericht des spanischen Portals "Fichajes" bringen sich bereits zahlreiche Top-Klubs in Stellung – darunter auch der FC Bayern. Sollte der 26-Jährige irgendwann auf dem Transfermarkt landen, könnten die Münchner demnach ihre Möglichkeiten prüfen.

Aktuell gibt es dafür allerdings keinen konkreten Anlass. Harry Kane ist Bayerns etablierter Mittelstürmer und steht offenbar vor einer Vertragsverlängerung. Der Engländer könnte sich sogar bis 2029 oder 2030 an den deutschen Rekordmeister binden. Gleichzeitig müssen die Bayern langfristig über seine Nachfolge nachdenken – Kane ist inzwischen 33 Jahre alt.

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Haaland wäre dafür ein besonders prominenter Kandidat. Der Norweger kennt die Bundesliga aus seiner Zeit bei Borussia Dortmund und war bereits vor seinem Wechsel zu Manchester City ein Thema in München.

Haaland wäre extrem teuer

Eine Verpflichtung des Stürmers wäre allerdings mit enormen Kosten verbunden. Haaland ist langfristig an Manchester City gebunden und zählt zu den bestbezahlten Fußballern Europas. Zudem wird sein aktueller Marktwert auf rund 220 Millionen Euro geschätzt.

Sollte City ihn tatsächlich freigeben, wäre deshalb mit einem finanziell außergewöhnlichen Gesamtpaket und großer Konkurrenz durch andere europäische Topklubs zu rechnen.

Vorerst bleibt ein Wechsel nach München damit ein langfristiges Szenario. Die Bayern sollen die Entwicklung rund um Haaland lediglich aufmerksam verfolgen. Erst wenn sich seine Situation bei Manchester City grundlegend verändert, könnte aus dem Gedankenspiel ein konkretes Transferprojekt werden.