Naschmarktgrätzl

Margareten führt erstes Anrainerparken ein

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Für Autofahrer ohne passendes Parkpickerl wird es im Naschmarktgrätzl ab heute eng.
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Im Naschmarktgrätzl gilt ab heute das erste Anwohner-Parken in Margareten. Ein Teil der bestehenden Stellplätze ist nun für Bewohner mit einem gültigen Parkpickerl reserviert. Die neuen Anrainerparkplätze befinden sich in mehreren Straßen zwischen Wienzeile, Kettenbrückengasse, Margaretenstraße und Pilgramgasse. Damit will der Bezirk den hohen Parkdruck im dicht verbauten Grätzl verringern.

Auslastung liegt bei fast 95 Prozent

Grundlage für die neue Regelung ist eine Stellplatz- und Auslastungsanalyse aus dem Herbst 2025. Die Erhebung ergab eine durchschnittliche Belegung von 94,6 Prozent. Damit wird die gesetzlich vorgeschriebene Grenze von mindestens 90 Prozent deutlich überschritten. "Margareten ist der Bezirk mit der niedrigsten Autodichte in ganz Österreich. Zugleich gibt es Margaretner, die aus beruflichen oder privaten Gründen auf ein Auto angewiesen sind", sagt Bezirksvorsteher Michael Luxenberger (Grüne). Die Reservierung betrifft nur einen Teil der vorhandenen Stellplätze. Die übrigen Parkplätze können weiterhin nach den Regeln der flächendeckenden Kurzparkzone genutzt werden.

Weiteres Grätzl wird untersucht

Parallel zum Start im Naschmarktgrätzl wird derzeit die Stellplatzsituation in einem weiteren Gebiet geprüft. Vor einer möglichen Einführung von Anwohner-Parken ist auch dort eine detaillierte Analyse gesetzlich vorgeschrieben. Ergibt die Untersuchung eine durchschnittliche Auslastung von mindestens 90 Prozent, kann ebenfalls ein Teil der Stellplätze für Bewohner reserviert werden. Untersucht werden bewusst Grätzln, die nicht von den U-Bahn-Großbaustellen betroffen sind. So sollen vorübergehende Einschränkungen die Ergebnisse nicht verfälschen und unnötige weitere Analysen vermieden werden.