Offene Worte

Maria Riesch: Kinder? Darum habe ich keine

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Ski-Legende Maria Riesch spricht über ihre Partnerschaft mit Johann Schrempf und ihren ganz persönlichen Neuanfang.
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Im sonnigen Kitzbühel wirkt die dreifache Olympiasiegerin Maria Riesch (41) vollkommen mit sich im Reinen. Nach einer beispiellosen Karriere im Spitzensport hat die frühere Skirennfahrerin eine neue Gelassenheit abseits des Weltcup-Zirkus gefunden. "Jetzt irgendwie passt einfach alles für mich", betont die Sport-Ikone gegenüber Bild und genießt ihr Leben nach jahrelangem Leistungsdruck und streng durchgetaktetem Alltag.

Rückkehr zum ursprünglichen Namen

In der Öffentlichkeit tritt sie inzwischen wieder unter ihrem Mädchennamen auf. Im Reisepass stehe zwar formell noch der Nachname ihres früheren Ehemannes Marcus Höfl (52), da eine behördliche Anpassung schlicht zu aufwendig sei, doch in der täglichen Kommunikation kehrte sie bewusst zu ihren Anfängen zurück. Die Scheidung von dem Sportmanager erfolgte im Januar 2025, nachdem das Paar im August 2024 nach 13 Jahren Ehe die Trennung öffentlich gemacht hatte. Beide sind beruflich weiterhin eng miteinander verbunden.

COLOGNE, GERMANY - FEBRUARY 2: Johann Schrempf und Maria Riesch © Getty Images

Neues Glück

Auch privat hat die Wahl-Tirolerin ein neues Kapitel aufgeschlagen. Mit dem 66-jährigen Kreuzfahrt-Manager Johann Schrempf fand sie eine neue Liebe, nachdem beide bereits zuvor über viele Jahre hinweg eng befreundet gewesen waren. Über den Altersunterschied von 25 Jahren machte sie sich anfangs zwar einige Gedanken, zeigt sich nun aber vollends begeistert von seiner sportlichen und aktiven Lebensweise. Konkrete Hochzeitspläne gebe es derzeit zwar noch nicht, doch das Paar spricht offen über die gemeinsame Zukunft. Heute arbeitet die ehemalige Spitzenathletin erfolgreich als Rednerin und hält Vorträge über Resilienz, Motivation und den Umgang mit Niederlagen.

Klare Haltung zum Kinderwunsch

Offen und direkt äußert sich die Ausnahme-Athletin auch zu ihrer bewussten Entscheidung gegen eigene Kinder. Zwar hatte sie während ihrer aktiven Zeit gedacht, nach dem Karriereende eine Familie zu gründen, doch die gewonnene persönliche Freiheit überwog diesen Gedanken. Unangebrachte Fragen aus dem Umfeld weist sie entschieden zurück, da derartige Themen für viele Frauen sehr sensibel seien. Mit den Kindern ihres Bruders verbringt sie gerne Zeit, schätzt danach jedoch stets die Ruhe für sich und ihren Partner.