Nach seinem emotionalen Ausraster im Achtelfinale präsentierte sich Medwedew diesmal deutlich abgeklärter – auch wenn die Partie zunächst alles andere als flott begann.
Auch interessant
Gleich das erste Game hatte es in sich: Zehn Minuten lang lieferten sich die beiden einen intensiven Schlagabtausch. Es war bereits das zehnte Duell zwischen dem Weltranglisten-Fünften und dem Franzosen, doch danach übernahm der Favorit zunehmend das Kommando. Nach 1:35 Stunden verwandelte Medwedew seinen starken Auftritt schließlich in den Halbfinaleinzug.
Fünfte Vorschlussrunde in Folge
"Es war ein hartes, körperlich anstrengendes Match", sagte Medwedew anschließend. "Es ging darum, wer den anderen zuerst in eine ungünstige Position bringt. Darin war ich besser, daher habe ich es verdient, glaube ich. Ich hatte bei seinem Service mehr Antworten." Der 30-Jährige prolongierte mit dem Erfolg seine starke Herbst-Form, markierte er doch sein fünftes Halbfinale in Folge. Der Wien-Sieger von 2022 wurde vom 38-jährigen Mannarino zeitweise durchaus gefordert, die Zuschauer wurden bei einigen längeren attraktiven Ballwechseln gut unterhalten.
Gegen Alcaraz um Finaleinzug?
Dort wartet am Samstag die nächste große Herausforderung. Sein Gegner wird entweder Carlos Alcaraz oder Tommy Paul sein, die sich aktuell in der Wiener Stadthalle gegenüberstehen.
Auch danach ist in Wien Weltklasse-Tennis garantiert: Turnierfavorit Alexander Zverev bekommt es am Nachmittag mit Arthur Fery zu tun. Die beiden standen sich bereits im Halbfinale von Wimbledon gegenüber. Zum Abschluss des Tages treffen Alex de Minaur und Matteo Berrettini aufeinander.