Das zweitägige ORF-"Zukunftsforum" von Medienminister Andreas Babler (SPÖ) startet am Donnerstag unter denkbar schlechten Vorzeichen. Nur zwei Tage davor brüskierte die ÖVP Babler öffentlich mit einem Positionspapier, in dem unter anderem die Streichung der Haushaltsabgabe gefordert wird - oe24 berichtete.
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Und auch an der Einladungspolitik des Medienminister gab es bereits im Vorfeld Kritik. In der Ankündigung des Ressorts heißt es nämlich, dass ein "breiter Beteiligungsprozess" den ORF schlanker und bürgernäher machen soll. Wichtige Stakeholder - darunter viele private Medienhäuser - wurden zu dem "breiten Beteiligungsprozess" allerdings nicht eingeladen. Auch oe24 wurde von Babler nicht eingeladen, kritische Stimmen seien nicht erwünscht.
Das steht am Programm
Nach einer Eröffnungsrede durch Babler stehen am Donnerstag Panels ( unter anderem mit den Mediensprechern der Parlamentsparteien), Präsentationen und Keynotes am Programm. Am frühen Abend diskutieren dann Menschen aus Unterhaltung, Kunst, Kultur und Sport über den ORF, darunter auch ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick.
Am Freitag geht es dann mit mehreren Keynote-Präsentationen sowie Panels weiter. Gegen 13 Uhr zieht Babler dann noch ein Fazit.
Zeiler doch nicht mehr als Redner geladen
Besonders pikant: Just Top-Medienmanager Gerhard Zeiler war laut oe24-Information ursprünglich als Keynote-Speaker für das "Zukunftsforum" vorgesehen. Zuletzt keimten jedoch Gerüchte auf, Zeiler könnte SPÖ-Chef Babler ablösen. Statt Zeiler - er hält nun doch keine Rede - sind nun etwa der designierte ORF-Chef Clemens Pig sowie SRG-Chefin Susanne Willes als Keynote-Speaker angekündigt.